<rss version="2.0"><channel><title>Brenner Basistunnel | Wochenblatt OWV</title><description>Lesen Sie alle Nachrichten aus Brenner Basistunnel</description><link>https://www.wochenblatt-owv.de/stichwort/brenner-basistunnel</link><language/><item><title>"Werden wir so nicht hinnehmen"</title><description>Die verkündete Entscheidung der Bahn sorgt für Entsetzen im Landkreis. Die Abgeordneten im Bund, Andreas Lenz und im Land, Thomas Huber sowie Landrat Robert Niedergesäß (alle CSU) kritisieren das Vorgehen und die Entscheidung der Bahn scharf. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Bahn stets betone, Entscheidungen würden gemeinsam mit der Region getroffen werden und dann passiert genau das Gegenteil. "Die Entscheidung der Bahn ist ein Schlag ins Gesicht der Bürger und aller Beteiligten, die sich in den letzten Jahren für eine landschafts- und bürgerverträgliche Lösung eingesetzt haben", so der Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber. Landrat Robert Niedergesäß verweist auf die entsprechenden Beschlusslagen sowohl der betroffenen Kommunen als auch des Landkreises. "Der Landkreis hat sich überparteilich klar positioniert, die Punkte wurden ignoriert, dieses arrogante Verhalten der Bahn einem ganzen Landkreis gegenüber können wir nicht akzeptieren." Die Öffentlichkeitsbeteiligung sei in dieser Form eine Farce, die man sich sparen könne, so Andreas Lenz. Die Mitglieder des Dialogforums würden so nicht ernst genommen, es sei letztlich schade um die Zeit der engagierten Mitglieder, wenn die Bahn dann keinerlei Argumente aufgreife. "Infrastrukturprojekte kann man nur mit, nicht gegen die Bevölkerung durchsetzen." Die Bahn zeigt wie man echte Bürgerbeteiligung nicht macht. "Wenn die Bahn so vorgeht, dann kann sie sich eine Öffentlichkeitsbeteiligung sparen", so die Mandatsträger übereinstimmend. Die Entscheidung wird auch inhaltlich in Frage gestellt. So sei es zu hinterfragen, dass jede Trasse anscheinend nur für sich bewertet wurde und nicht im Zusammenhang mit der Bestandstrasse. Das Bewertungsverfahren der Bahn werde man auch inhaltlich genau prüfen. Die Mandatsträger wollen sich mit der Entscheidung nicht zufrieden geben. Sie sehen im Raumordnungsverfahren der Regierung von Oberbayern noch einmal die Notwendigkeit, die Alternativen zu prüfen. Im entsprechenden Projektbeirat und im Dialogforum fielen deutliche Worte gegenüber dem Vorgehen der Bahn. Weitere Gespräche werden sich anschließen. "Wir werden versuchen gegenüber der Bahn aus Bayern heraus und auch im Bund Änderungen zu erreichen", so die Mandatsträger abschließend.</description><enclosure type="image/jpeg" url="https://www.wochenblatt-owv.de/api/asset/public/media/TldKaE1tSmpZell0TW1NMuL__dWx_-ItWPrBoZ3zE0h8ck37tAnrtI7dVOtRevnN_cZJJHnXOrnQI47etHydYetDKHSf4WE9vjliOjg0_YVg1OeBA34Iqy8KtC-9_oSOs3loyfzS0QaX1R8x2tz1poowFqhLL8td_FiyCdtUZsA=?preset=fullhd" length="623077"/><link>https://www.wochenblatt-owv.de/werden-wir-so-nicht-hinnehmen/cnt-id-ps-f5845d96-c640-4ae2-8941-463bb0e8fba2</link><guid>https://www.wochenblatt-owv.de/article/id/ps-f5845d96-c640-4ae2-8941-463bb0e8fba2</guid><pubDate>Fri, 15 Jul 2022 20:39:24 +0200</pubDate></item><item><title>Kritik an Entscheidung</title><description>Die Entscheidung der Deutschen Bahn, die Trassenvariante Limone durch den Landkreis Ebersberg zum Brennernordzulauf weiterzuverfolgen, stößt bei der Ebersberger SPD-Landtagsabgeordneten Doris Rauscher auf Kritik: „Das Ergebnis ist sehr unbefriedigend für die Menschen in der Region. Es macht mich schon ein wenig fassungslos, wieso die Entscheidung nicht auf die bestandsnahe Lösung mit richtig gutem Lärmschutz gefallen ist. Im Beteiligungsprozess hat sich gezeigt, dass eine sehr hohe Akzeptanz für die türkise Trasse bestand. Der Beteiligungsprozess scheint jetzt mehr ein Pseudo-Prozess gewesen zu sein. Dabei hieß es auch seitens der Deutschen Bahn immer, dass die Bürgerinnen und Bürger „mitgenommen werden sollen“ und eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung das Ziel sei. Nun macht es den Eindruck, dass man ungeachtet regionaler Interessen vom ursprünglichen Plan nicht abweichen wollte und die Beteiligung und Akzeptanz nichts mehr zählt.“</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenblatt-owv.de/api/asset/public/media/TldZM09UYzBNelF0T1RSbf0QPuiJjqhrqcOanLmn6S8TFLFkgzGBiI6d2aEOYdEb9ii6Gv6ZKA7e07QFdwmhg2n-aMySxYgkBSeabDpKRsDJ9C7-nI4agFfMRaT9phKGr_AI-KzFO5ZwTnVegzCTd5KgN2T-Mq6ZwKoNPJe-rY8=?preset=fullhd" length="34715"/><link>https://www.wochenblatt-owv.de/kritik-an-entscheidung/cnt-id-ps-9f0f40eb-e896-4149-92cb-15fd5731f5ee</link><guid>https://www.wochenblatt-owv.de/article/id/ps-9f0f40eb-e896-4149-92cb-15fd5731f5ee</guid><pubDate>Fri, 15 Jul 2022 20:43:16 +0200</pubDate></item><item><title>Umfahrung statt Ortsdurchfahrten</title><description>Der Verlauf für die 15,7 Kilometer lange Neubaustrecke zwischen Grafing und Ostermünchen steht fest: Die Variante Limone erzielt die meisten Bewertungspunkte in den Bereichen Raum und Umwelt sowie Verkehr und Technik. Die Auswahl erfolgte objektiv anhand eines mit der Region vor Planungsbeginn abgestimmten Kriterienkatalogs.</description><enclosure type="image/png" url="https://www.wochenblatt-owv.de/api/asset/public/media/WTJRNFpEUXdNekl0WkRNMzKvhXG5_4fcu1MXXud64JqQz8oKqXhJNQaPuxMmoxRwCHQOd1Vd8gaLSzy5WyERRN6a2ygKtWrSAtHZo8NmkevmGhZiOBrXodkQqL3AmE4RRuQMcJX-EXyy-4JEBi3bBg63eSzzzjUSKuS3aKb-vJA=?preset=fullhd" length="1818988"/><link>https://www.wochenblatt-owv.de/umfahrung-statt-ortsdurchfahrten/cnt-id-ps-ef0ffc7c-52b7-4d8f-85b2-dd4e9ad073f3</link><guid>https://www.wochenblatt-owv.de/article/id/ps-ef0ffc7c-52b7-4d8f-85b2-dd4e9ad073f3</guid><pubDate>Fri, 15 Jul 2022 20:33:26 +0200</pubDate></item></channel></rss>