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Eine erste Gedenkveranstaltung fand bereits am 8. Mai auf dem Schrannenplatz statt. (Foto: Andreas Bialas)

Geschichte wird erneut lebendig

Das Reichsarbeitsdienstlager von Eichenkofen wurde Mitte der 1930er Jahre errichtet. Zwischen 1939 bis zur Befreiung 1945 marschierten täglich Hunderte ausländische verschleppte Zwangsarbeiter morgens vom Lager bei Eichenkofen nach Erding zum Fliegerhorst oder zu anderen Arbeitsstellen und abends wieder zurück. Kinder in Langengeisling, die heute zu den letzten Zeitzeugen zählen, erinnern sich mit Unbehagen an diesen "Menschen-Zug". Im Rahmen des Projektes "Gesicht für Gesicht" des Historikers Giulio Salvati, das erstmalig das Schicksal der Zwangsarbeiter im Landkreis Erding öffentlich thematisiert, lädt pax christi nun zu einer weiteren Gedenkveranstaltung ein.
10.05.2021 18:20 Uhr
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