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In den vergangenen 30 Jahren ist der Kiebitz Bestand in Bayern um fast 90 Prozent zurück gegangen. Gegen diesen traurigen Trend will die untere Naturschutzbehörde etwas unternehmen. (Foto: Landschaftsarchitekturbüro Niederlöhner)

Rettet den Kiebitz

Endlich kann man sie wieder auf Feld und Flur beobachten - die Kiebitze sind aus ihren Winterquartieren zurück, um im Landkreis Ebersberg zu brüten und ihre „Biberl“ aufzuziehen. Der Kiebitz ist bekannt für seine Gauklerflüge und Balzrufe. Der Kiebitz wird etwa taubengroß und hat einen metallisch grün-grau schimmernden Mantel mit einem blau-violetten Schulterfleck. Der Bauch ist weiß gefärbt mit einem schwarzen, scharf abgegrenzten Brustband. Sein Kopf ist weiß mit schwarzer Stirn, die in einer langen zweizipfligen Haube ausläuft, die als "Holle" bezeichnet wird. Früher war der Kiebitz ein fester Bestandteil der oberbayerischen Kulturlandschaft - doch in den letzten 30 Jahren sind die Bestände bayern- und deutschlandweit um fast 90 Prozent zurückgegangen. In den letzten Jahren wurden nur noch 30 Brutpaare im Landkreis Ebersberg gezählt.
23.03.2022 07:27 Uhr
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