Veröffentlicht am 09.01.2022 15:40

Feuerwehr-Training mit Motorsäge

Der Umgang mit der Motorsäge muss immer wieder trainiert werden. (Foto: Feuerwehr Moosburg)
Der Umgang mit der Motorsäge muss immer wieder trainiert werden. (Foto: Feuerwehr Moosburg)
Der Umgang mit der Motorsäge muss immer wieder trainiert werden. (Foto: Feuerwehr Moosburg)
Der Umgang mit der Motorsäge muss immer wieder trainiert werden. (Foto: Feuerwehr Moosburg)
Der Umgang mit der Motorsäge muss immer wieder trainiert werden. (Foto: Feuerwehr Moosburg)

Der Einsatz einer Motorsäge ist aus berufsgenossenschaftlicher Sicht als eine der gefährlichen Tätigkeiten zu sehen. Gerade bei Sturm und Windbruch kommt es dazu, dass die Moosburger Floriansjünger auf den Straßen im Stadtgebiet unterwegs sind, um diese von umgestürzten Bäumen zu befreien und für freie Fahrt zu sorgen. Sechs Einsatzkräfte übten daher am Samstag, 8. Januar, den sicheren Umgang mit dem Gerät.

Das fachmännische Fällen von Bäumen erfordert Know-how und ist auch für Leib und Leben alles andere als ungefährlich. Daher bedeutet dies nicht nur, dass alle Motorsägenführer der Freiwilligen Feuerwehr Moosburg a.d. Isar einen Grundlehrgang absolvieren müssen, sondern diese auch ihre Fähigkeiten immer wieder trainieren. Die Motorsägenführer der Feuerwehr kommen hierbei jedoch nur zur Gefahrenabwehr zum Einsatz, hinausgehende Arbeiten sind Spezialfirmen vorenthalten.

Zuerst wurden die Gefahren an der Einsatzstelle bzw. im Wald, als auch die physikalischen Kräfte von unter Spannung stehenden Bäumen theoretisch besprochen. Im Anschluss mussten sich die Übungsteilnehmer praktisch beweisen, da die Motorsägenführer unter Anleitung ihres Ausbilders Max Braun ein Waldstück aufsuchten. Hier wurde vor jeder Fällung eine entsprechende Baumansprache vorgenommen, d.h. es wurde sowohl die Gewichtsverteilung, als auch die Standfestigkeit und die Vitalität des Baums beurteilt. Ebenso wurde die spätere Fallrichtung festgehalten.

Anschließend wurde zuerst die Fallkerbe in die ausgewählten Bäume geschnitten. Dieser Schnitt bedarf ein gutes Augenmaß, da beide Schnitte möglichst genau aufeinandertreffen müssen. Andernfalls würde der Baum nicht in die gewünschte Richtung fallen. Nur einige Handgriffe später wurde es laut, da sich die Bäume bereits neigten und sich die Teilnehmer mit einem lauten „Baum fällt!“ gegenseitig warnten. Sobald der Baum am Boden lag, wurden die benachbarten Bäume kontrolliert, da noch Äste auf den Boden fallen können. Im letzten Schritt mussten die Teilnehmer die Bäume entasten und Segmentieren. Ebenso wurden weitere Schnitttechniken geübt.

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