Veröffentlicht am 24.04.2026 19:19

Hohe Auszeichnung für Professorin der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Prof. Dr. Martina Otten erhielt ihre Auszeichnung von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume überreicht. (Foto: Axel Koenig - StMWK)
Prof. Dr. Martina Otten erhielt ihre Auszeichnung von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume überreicht. (Foto: Axel Koenig - StMWK)
Prof. Dr. Martina Otten erhielt ihre Auszeichnung von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume überreicht. (Foto: Axel Koenig - StMWK)
Prof. Dr. Martina Otten erhielt ihre Auszeichnung von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume überreicht. (Foto: Axel Koenig - StMWK)
Prof. Dr. Martina Otten erhielt ihre Auszeichnung von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume überreicht. (Foto: Axel Koenig - StMWK)

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume hat kürzlich in Augsburg den bayerischen „Preis für gute Lehre“ an 20 herausragende Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten aus ganz Bayern verliehen. Zudem wurde erstmals der Anerkennungspreis für vorbildliche Lehre von Lehrbeauftragten vergeben. Markus Blume betonte: „Gute Lehre ist der Herzschlag der Wissenschaft. Wo engagiert und passioniert gelehrt wird, entsteht Neugier, Mut und Vision. Exzellente Lehre ist die Grundlage für exzellente Forschung – das eine gedeiht nicht ohne das andere. Wissenschaft lebt von überzeugender Vermittlung. Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Preisträgerinnen und Preisträger – sie sind Helden der Lehre und machen den Unterschied im Hörsaal. Mit echter Hingabe und beeindruckender Kreativität leisten sie Herausragendes: Sie vermitteln die eigene Begeisterung und formen Persönlichkeiten.“
An die Preisträgerinnen und Preisträger gerichtet sagte Minister Blume: „Sie machen Hörsäle und Seminarräume zu Orten der Inspiration. Ob digital, interaktiv oder besonders praxisnah – gute Lehre ist der Kompass für junge Talente. Dabei gilt: Gute Lehre ist vor allem zukunftsfähige Lehre. Viele unserer ausgezeichneten Dozentinnen und Dozenten zeigen kluge Konzepte, wie Künstliche Intelligenz in den Lehr- und Lernalltag integriert werden kann, sodass echter Erkenntnisgewinn entsteht. Das bauen wir weiter aus. Mit unserer KI-Strategie für die Hochschulen erschließen wir KI strategisch als didaktische Ressource der Zukunft.“

„Preis für gute Lehre“ - Zeichen der Wertschätzung

Der Wissenschaftsminister hob hervor: „Mit unseren Lehrpreisen setzen wir ein klares Zeichen: Lehre steht gleichberechtigt neben der Forschung. Sie ist kein Beiwerk, sondern Fundament unseres Wissenschaftssystems. Wer Wissen teilt, vervielfacht es – und genau das zeichnen wir heute aus. Besonders freut mich, dass wir in diesem Jahr erstmals einen eigenen Preis für Lehrbeauftragte vergeben können. Lehrbeauftragte sind eine tragende Säule unseres Wissenschaftssystems: Sie bringen wertvolle Praxiserfahrung in die Lehre und sorgen für eine einzigartige Vielfalt im Studienangebot. Mit dem neuen Anerkennungspreis würdigen wir ihr besonders Engagement.“
Der „Preis für gute Lehre“ wird hochschulartübergreifend an Lehrende staatlicher Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen verliehen. Insgesamt werden 20 Preise vergeben: zwölf an Universitäten, sechs an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und zwei an Kunsthochschulen. Zusätzlich gibt es ab diesem Jahr den Anerkennungspreis für vorbildliche Lehre von Lehrbeauftragten. Die Auszeichnung ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert und würdigt Lehrkonzepte mit besonderem Innovations- und Vorbildcharakter. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von ihren Heimathochschulen vorgeschlagen; auch Studierende sind an der Auswahl beteiligt.
Geehrt wurde unter anderem Prof. Dr. Martina Otten von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät für Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme.
Professorin Martina Otten lehrt Chemie in den Fachgebieten Agrarwissenschaften, Lebensmittelwissenschaften, Energiemanagement und Klimaschutz und vertritt ihre Fächer praxisnah und anschaulich. Sie nutzt reale Fragestellungen aus Landwirtschaft, Ernährung und Energiemanagement und greift auch Fragestellungen von Studierenden auf. Dabei nutzt sie ein breites didaktisches Portfolio, um Studierende aktiv einzubinden und eigenständiges Denken und kritische Reflexion zu fördern. Zur Weiterbildung beteiligt sie sich am Fachdidaktikarbeitskreis Chemie und greift Methoden zur Aktivierung von Studierenden sowie deren Feedback und Evaluierung auf. Professorin Otten nutzt die Möglichkeiten ihres Fachgebiets, um mit chemischen Experimenten bei Studierenden Aufmerksamkeit für Zusammenhänge zu erzeugen. Die Jury hob insbesondere hervor, dass Professorin Otten ihr Fach im gesellschaftlichen Zusammenhang vertritt und aktuelle Fragestellungen zu Nachhaltigkeit und Gesundheit einbezieht.

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