Die Arbeitsgruppe zur Zukunft des Hallenbads Kirchseeon hat sich zu einem weiteren Abstimmungstermin getroffen und damit den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Sanierung eingeleitet. In dem Treffen wurden die Rahmenbedingungen für die Ausschreibung einer Machbarkeitsstudie festgelegt. Ziel ist es, eine fundierte und belastbare Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
Die Machbarkeitsstudie soll verschiedene bauliche Varianten, den Kostenrahmen, einen möglichen Zeitplan sowie Fördermöglichkeiten untersuchen. Parallel dazu werden Fördermittel beim Bund und beim Freistaat Bayern beantragt. Die Studie dient zudem dazu, die Förderfähigkeit einzelner Maßnahmen strukturiert zu prüfen und die Gesamtkosten einer Sanierung transparent darzustellen. Ein zentraler Meilenstein ist die formelle Regelung der interkommunalen Zusammenarbeit. Jan Paeplow, Erster Bürgermeister des Marktes Kirchseeon, und Piet Mayr, Erster Bürgermeister der Gemeinde Zorneding, haben einen Vertrag zur Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe unterzeichnet. Damit wird das gemeinsame Vorgehen verbindlich festgelegt und die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter gestärkt.
Erster Bürgermeister Jan Paeplow erklärt: „Die Machbarkeitsstudie ist der nächste entscheidende Schritt, um auf einer sachlichen und verlässlichen Grundlage über die Zukunft des Hallenbads entscheiden zu können. Ich danke der Gemeinde Zorneding ausdrücklich, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen.“
Auch Erster Bürgermeister Piet Mayr betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Uns ist wichtig, die Grundlagen seriös zu ermitteln und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die vertraglich geregelte Zusammenarbeit schafft dafür eine gute und verlässliche Basis.“ Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern beider Gemeinderatsgremien sowie der Verwaltungen zusammen. In öffentlichen Arbeitstreffen werden die einzelnen Schritte für einen Sanierungsplan vorbereitet und begleitet. Das Hallenbad ist ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und von großer Bedeutung für Schulen, Vereine und viele Bürgerinnen und Bürger. Mit der nun vereinbarten Zusammenarbeit, der angestoßenen Ausschreibung der Machbarkeitsstudie und den geplanten Förderanträgen werden die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer tragfähigen und zukunftsfähigen Sanierung vorbereitet.