Bei der Bombardierung Freisings am 18. April 1945 starben über 200 Menschen. Angegriffen wurde damals das Areal um den Bahnhof und die dort angesiedelte Industrie. Die Christi-Himmelfahrts-Kirche fiel in Schutt und Asche, nur der Turm blieb wie ein stummes Mahnmal zum Frieden stehen. Um der Opfer der Bombardierung zu gedenken, lädt die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Freising am Donnerstag, 18. April, um 14.45 Uhr zu einer Friedensandacht in die Christi-Himmelfahrts-Kirche (Saarstr. 2) ein. Um 14.53 Uhr, also genau zu dem Zeitpunkt, an dem der Angriff vor 79 Jahren stattfand, werden die Glocken zur Erinnerung läuten. „Angesichts des Krieges in der Ukraine und im Gazastreifen sowie der weltweiten Konflikte und kriegerischen Auseinandersetzungen, laden wir Sie ein, gemeinsam mit Gott um Frieden zu bitten und uns mit seiner Kraft weiter für den Frieden einzusetzen”, heißt es von Seiten der Gemeinde.
In der Stadt Erding finden zum Volkstrauertag am Sonntag, 13. November, zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Beginn in Erding selbst ist um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst am Mahnmal am Grünen Markt. In Altenerding findet ebenfalls um 9 Uhr eine Gedenkandacht statt, auch hier wird der Toten an der Kriegergedenkstätte am Hofmarkplatz gedacht. In Langengeisling beginnt um 9 Uhr der Wortgottesdienst in der Kirche St. Martin, im Anschluss folgt das Gedenken am Kriegerdenkmal. Im Ortsteil Eichenkofen wird an die Toten am Sonntag, 20. November, um 10.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst an der Gedächtnisstätte erinnert.