Anstoßen auf die Zukunft: Patrick Schmidt (2. v. re.) führt künftig das ERDINGER Weißbierzelt. (Foto: ERDINGER/Moritz)

Neuer Wirt im ERDINGER Festzelt

Werner Brombach, Inhaber der Privatbrauerei ERDINGER Weißbräu, übergab persönlich das Zepter für das Weißbräu-Festzelt von Mario Pianka an Patrick Schmidt. Mit Patrick Schmidt hat Werner Brombach einen erfahrenen Gastronomen sowie Festwirt gewinnen können. "Patrick Schmidt hat uns mit seinem Werdegang und seiner Persönlichkeit überzeugt. Ich habe ihn als ausgezeichneten Wirt kennengelernt, der schon im Kulinaria in Taufkirchen (Vils) und auf verschiedenen anderen Festen unser Bier ausgeschenkt und auch im Weißbräu-Festzelt mitgearbeitet hat. Seinen Gasthof in Landshut habe ich mir genau angesehen. Gutes Essen, schöne Atmosphäre, perfekter Service, alles passt und ist stimmig. Bei Mario Pianka bedanke ich mich im Namen der Privatbrauerei herzlich für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Ich wünsche ihm für unsere gemeinsamen gastronomischen Objekte alles Gute und viel Erfolg", so Werner Brombach. Patrick Schmidt ist in der Branche kein Unbekannter. Der Landshuter betreibt seit sieben Jahren erfolgreich das Zollhaus in seiner Heimatstadt und ging zudem als jüngster Festwirt der Landshuter Dult in die Geschichte ein. "Erding, das Herbstfest und die Privatbrauerei sind mir seit langem vertraut. Nach zwei Jahren ohne Volksfeste jetzt so eine wunderbare Aufgabe übernehmen zu dürfen, das ist eine große Ehre für mich. Ich bedanke mich bei Herrn Brombach für sein Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit." In seinen Anfangsjahren als selbstständiger Gastronom erlebte Patrick Schmidt bereits als Freelancer in der Küche des Weißbräuzeltes hautnah das einmalige Herbstfestflair. Seine eigene Festzelt-Karriere startete er dann vor zehn Jahren als Betreiber des Weinzeltes auf dem Volksfest in Taufkirchen/Vils. Neben der Landshuter Dult und dem Zollhaus sind er und sein Team mittlerweile auf verschiedenen Festen im Einsatz, unter anderem in Buchbach, wo der 32-jährige Familienvater ebenfalls ERDINGER Weißbier ausschenkt. Auch um kreative Ideen ist er nie verlegen. Der legendäre Dult-Drive-In im Corona-Jahr 2020 schaffte es sogar in die New York Times. Mit zwei weiteren Wirten sorgte Schmidt damals dafür, dass die Fans wenigstens etwas Dult-Feeling mit nach Hause nehmen konnten. "Patrick kenne ich schon lang und habe bereits mit ihm zusammengearbeitet. Er wird das Festzelt perfekt leiten", ist der bisherige Festwirt Mario Pianka überzeugt. Er und davor sein Vater Uwe Pianka waren knapp 30 Jahre hervorragende Festwirte. "Seit 1992 hat unsere Familie das ERDINGER Weißbräu-Festzelt geführt. Dabei haben wir viel erlebt und viele wunderbare Gäste bewirten dürfen. Aber die Verantwortung für die Führung unserer Betriebe fordert nun unsere volle Aufmerksamkeit. Ich bedanke mich, auch im Namen meiner Familie, bei Herrn Brombach für das Vertrauen über die letzten drei Jahrzehnte und die stets partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Führung des ERDINGER Weißbräu-Festzeltes." Alle sind zuversichtlich, dass die bayerischen Volksfeste nun wieder gefeiert werden können. Josef Westermeier: "Dieses Jahr geht es wieder los - Lebensfreude pur auf dem Herbstfest. Dafür haben wir für unser Zelt einen Festwirt gesucht, der sich mit Kreativität, Zuverlässigkeit, Freude und Leidenschaft einbringt. Mit Patrick Schmidt haben wir ihn gefunden."
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Die Erstplatzierten: Werner Zimmerer, Bezirksmeister Josef Scharl, Thomas Deuter und Stefan Klein (v. li.). (Foto: PBC)

PBC College sorgt für großes Staunen

Der PBC Erding durfte die Bezirksmeisterschaft (BM) Oberbayern im 10-Ball für die Senioren ausrichten. 17 Spieler fanden sich dazu im Stardust Casino 1 ein. Darunter auch vier Spieler von der ersten Mannschaft des PBC College Markt Schwaben. Der Turniermodus wurde vom BBV vorgegeben und so wurde ein Doppel-KO-System auf fünf Gewinnspiele gespielt und ab den letzten acht Spielern wurde auf Einfach-KO umgestellt. Die Auslosung meinte es insofern gut mit den Markt Schwabenern, da sie nicht gegeneinander antreten mussten. Alexander Gluch traf auf den Oberligisten Stefan Klein vom BSV Playhouse FFB und verlor mit 3:5. Auch Thomas Deuter kam anfangs noch nicht mit den schnellen Tischen zurecht und verlor daher sein Auftaktmatch gegen Milovan Kovacevic vom PBC Freising mit 1:5. Josef Scharl machte es gegen Christian Weber besser und siegte klar mit 5:1. Ralf Hentschel traf in seinem ersten Match auf Turnierleiter Ludwig Weidinger. Weidinger konnte seinen Heimvorteil nicht nutzen und so kam Hentschel mit 5:3 weiter. Auf Thomas Deuter wartete mit Tino Werner ein Verbandsligaspieler und gleichzeitig Bezirksvorsitzender für Oberbayern. Deuter blieb unbeeindruckt und gewann mit 5:3. Alex Gluch hingegen verabschiedete sich gegen Markus Dragow mit 3:5 und blieb somit nur noch als Zuschauer. Den Einzug unter die letzten 8 meisterte Hentschel gegen Alex Ortner mit 5:2, Deuter gegen Christian Herzog mit 5:1 und Scharl gegen Drabow mit 5:0. Kovacevic verzweifelte schier gegen Scharl, weil dieser unbeirrt Spiel um Spiel für sich entschied und am Ende klar mit 5:0 gewann. Ralf Hentschel lief es gegen Werner Zimmerer vom BSC Ingolstadt nicht gut und er schied mit 0:5 aus. Er belegte abschließend Platz 5. Deuter hatte mit Berthold Görg erneut einen Gegner, der in der Liga drei Klassen höher spielt (PBC Mühldorf 1), aber Deuter kam nun mit den Tischen besser zu recht und nutzte seine Chancen konsequent. Eine bereits versenkt geglaubte „9“ von Görg, die es sich jedoch dann doch anders überlegte brachte das Minibreak und Deuter nutzte die Gelegenheit zum 5:3 Erfolg. Im Halbfinale lag Josef Scharl gegen Stefan Klein bereits mit 2:4 zurück, doch angefeuert durch seine Teamkollegen kämpfte er sich zurück ins Match und gewann dann doch noch mit 5:4. Im anderen Halbfinale lieferten sich Deuter und Zimmerer ein sehenswertes Match. Deuter gelang zu Beginn alles und er ging schnell mit 3:0 in Führung. Zimmerer konterte und ließ erst eine machbare „10“ zum 3 beide aus. Deuter nutzte das aus und gewann mit 5:2. Damit war das rein Markt Schwabener Finale perfekt. Beide lieferten immer wieder sehenswerte Kugeln, doch beim 4:4 vergab Deuter einen leichten Ball auf „Mitte“. Scharl staubte ab und holte sich damit den Titel: Bezirksmeister Oberbayern 10-Ball Senioren. Das Spiel um Platz 3 entschied Werner Zimmerer gegen Stefan Klein mit 5:4 für sich.
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