Ruhestörung durch laute Musik war der Grund, weshalb eine Frau in Freising sich gezwungen sah, die Polizei zu holen. Am Freitag, 4. Juni, um 1.20 Uhr meldete eine Anwohnerin in der Kulturstraße, dass sie aufgrund überlauter Musik eines Nachbarn nicht schlafen könne. Die Streife der Polizei Freising nahm vor Ort bereits von der Straße aus die Musik wahr, sodass die Quelle sehr schnell ausgemacht war. Auf Klingeln und Klopfen wurde jedoch nicht geöffnet, obwohl es den Anschein hatte, als sei jemand zuhause. Als die Polizei kurz davor war die Wohungstüre zu öffnen, kam der Störenfried mit einem Taxi vorgefahren. Der Mann war sichtlich alkoholisiert und kam offensichtlich vom Einkaufen von einer Tankstelle in Freising. Schließlich wurde die Musik ausgeschaltet und es kehrte wieder Ruhe ein. Der 63-jährige Ruhestörer muss nun mit einem Bußgeld wegen der Ordnungswidrigkeit unzulässigen Lärms rechnen.
Ein aufmerksamer Zeuge informierte die PI Neufahrn am Donnerstag, 1. April, gegen 23 Uhr über eine Ruhestörung am Hollerner See. Streifen der PI Neufahrn sowie der umliegenden Dienststellen trafen dort auf verschiedene Gruppen, darunter Jugendliche, an. Da die Betroffenen keine triftigen Gründe für eine Ausnahme der geltenden Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr geltend machen konnten, wurde Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erhoben. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass festgestellte Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz konsequent zur Anzeige gebracht werden. Die Polizei bittet, auch im Interesse der eigenen Gesundheit, um Einhaltung der bestehenden Vorgaben.