Die Auslosung der ersten Runde im DFB-Pokal fand am Samstagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Dem TSV 1860 München wurde der Zweitligist KSV Holstein zugelost. Gespielt wird die Partie zwischen dem 21. und den 24. August 2026. Die Partien der ersten Runde sind noch nicht zeitgenau terminiert. In die Lostrommel griff der langjährige DFB-Schiedsrichter Deniz Aytekin und bescherte den Löwen die Störche aus dem hohen Norden. Der unterklassige Klub genießt in diesem Fall Heimrecht. Holstein Kiel muss auf Giesings Höhen antreten.
Beide Vereine standen sich bislang fünfmal gegenüber. Die Löwen konnten davon drei Partien gewinnen, eine endete Unentschieden und einmal jubelten die Kieler. Unvergessen sind insbesondere die spannenden Relegationsspiele um die 2. Bundesliga im Sommer 2015, als sich die Löwen mit einem Treffer in der Nachspielzeit zum 2:1 in letzter Minute gegen die Störche durchsetzten. Zudem trafen beide Klubs im August 2018 in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Damals feierte Holstein mit einem 3:1-Erfolg im Stadion an der Grünwalder Straße den Einzug in die nächste Runde. Trainer der Blau-Weiß-Roten war damals Tim Walter, der nach Stationen beim VfB Stuttgart, Hamburger SV und Hull City seit diesem Jahr zurück in Kiel ist.
Walter kennt das Grünwalder Stadion noch aus seiner Zeit als Nachwuchstrainer beim FC Bayern. Auf der Website der Störche erklärt er: „Es ist immer schwer dort. Das Grünwalder Stadion ist eng und klein. Ich habe mit den Amateuren von Bayern schon dort gespielt. Das ist ein heißes Pflaster. Vor allem die sportliche Situation ist jetzt auch sehr prekär.“ Wie sein Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe erwartet Walter „ein schweres Spiel“. Die Erstrundenteilnehmer erhalten vom Deutschen Fußballbund (DFB) rund 210.000 Euro. Geld, das vor allem die Münchner Löwen gut gebrauchen können. (as)
Das sind die Begegnungen der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal: