Veröffentlicht am 19.05.2026 00:01

„Extrem stolz auf den ganzen Verein“

Erfolgreiche Spielzeit: Löwen-Ausbilder Alper Kayabunar. (Foto: TSV 1860)
Erfolgreiche Spielzeit: Löwen-Ausbilder Alper Kayabunar. (Foto: TSV 1860)
Erfolgreiche Spielzeit: Löwen-Ausbilder Alper Kayabunar. (Foto: TSV 1860)
Erfolgreiche Spielzeit: Löwen-Ausbilder Alper Kayabunar. (Foto: TSV 1860)
Erfolgreiche Spielzeit: Löwen-Ausbilder Alper Kayabunar. (Foto: TSV 1860)

Die U21-Mannschaft des TSV 1860 München hat sich am letzten Spieltag der Bayernliga Süd vor 186 Zuschauern mit einem 5:1 (3:1)-Sieg über den FC Ismaning die Meisterschaft gesichert. Weil zeitgleich die Profis spielten, war den „kleinen Löwen“ beim Saisonfinale nur eine vergleichsweise bescheidene Kulisse vergönnt. Die Ausgangslage für das Team von Trainer Alper Kayabunar war klar: Mit einem Sieg über den FCI war ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Der Verfolger TSV 1882 Landsberg musste sein Spiel gewinnen und zugleich auf einen Ausrutscher der Giesinger hoffen.

Doch die Weiß-Blauen ließen vom Anpfiff weg keinen Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Cristian Leone (13. Min.) und Emre Erdogan (14. Min.) besorgten schon in der Anfangsviertelstunde einen Zwei-Tore-Vorsprung für die Hausherren. Danach konnten die Gäste aus Ismaning durch einen Treffer von Ilkan Atak (39. Min.) verkürzen, doch nach einem Foul an Leone stellte der Gefoulte selbst noch vor dem Pausenpfiff per Elfmeter den alten Abstand wieder her. Ein Eigentor von Ismanings Dimitrios Vourtsis (67. Min.) nach einer scharfen Hereingabe von Leone und ein Treffer des eingewechselten Arian Ortivero Calderon (87. Min.) besiegelten den 5:1-Endstand.

Den sportlichen Aufstieg in die Regionalliga Bayern dürfen die Giesinger aber nicht antreten, weil die Profis des TSV 1860 München auch in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga vertreten sein werden und die BFV-Regularien zwei Spielklassen Unterschied verlangen. Kayabunar befand nach Spielschluss: „Wir sind verdient Meister geworden, haben fast die ganze Saison über auf dem ersten Tabellenplatz gestanden, auch wenn wir Landsberg noch mal herankommen haben lassen. Aber am Ende hat man gemerkt, dass die Jungs unbedingt wollten.“

Nicht nur wegen der Meisterschaft ist die Spielzeit für Kayabunar eine erfolgreiche: „Wir haben viele Spieler weiterentwickelt, die heute bei den Profis spielen und jetzt am Ende haben ein paar U19-Spieler mitgeholfen, den Titel zu holen. Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft und auf den ganzen Verein.“ (as)

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