Nach über zwei Jahren Zwangspause veranstaltet die Feuerwehr Zorneding am Feuerwehrhaus wieder ihr traditionelles Vatertagsgrillfest. (Foto: VA)

Nicht nur für Väter was geboten

Am Donnerstag, 26. Mai, veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Zorneding nach über zwei Jahren Corona-Pause ihr traditionelles Vatertagsfest an Christi Himmelfahrt. Vor dem Feuerwehrhaus erwartet alle kleinen und großen Besucher ein zünftiges Weißwurstfrühstück, gefolgt von Grillschmankerln am Mittag. Wer's dann noch zwingt, darf sich nachmittags noch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen zum krönenden Abschluss gönnen. Los geht es um 10 Uhr in der Schulstraße 15. Das Ende der Veranstaltung ist um etwa 17 Uhr. Für die musikalische Umrahmung sorgt die wohlbekannte Musikkapelle Münsing. Nachdem nun die Corona-Regelungen gelockert wurden, möchte die Freiwillige Feuerwehr Zorneding die Gelegenheit wahrnehmen, wieder eine etwas größere Veranstaltung durchzuführen. Gleichzeitig ist das ein guter Testlauf für die Organisatoren, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und für kommendes Jahr zu üben. Schließlich soll im Jahr 2023 das 150-jährige Bestehen der Feuerwehr gefeiert werden. Damit die Erwachsenen einmal in Ruhe ausspannen können, wird auf der Wiese neben dem Feuerwehrhaus eine große Hüpfburg für alle kleinen und großen Kinder aufgestellt. Außerdem steht natürlich der gesamte Fuhrpark zur Besichtigung zur Verfügung. Neben dem BMW X3 Kommandowagen, dem Mannschaftstransportwagen mit neuem Verkehrssicherungsanhänger, dem Hilfeleistungslöschgruppen- und Tanklöschfahrzeug, dürfte die Drehleiter wieder großes Interesse hervorrufen. Erster Vorstand Christian Kuhn ist schon gespannt: "Endlich dürfen wir wieder unser traditionelles Grillfest durchführen. Darauf freuen wir uns nach der langen Pause sehr. Neben den Vätern sind natürlich ganz herzlich Partner, Nachwuchs und alle Verwandten und Bekannten eingeladen. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um wieder einmal mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen und um uns auszutauschen. Unser Gerätehaus wird deswegen die ganze Zeit geöffnet sein, damit sich Interessierte ein genaues Bild von unserer Ausrüstung und unseren Fahrzeugen machen können. Wir freuen uns über zahlreiche Fragen. Und wer weiß? Vielleicht findet ja auch der eine oder andere virtuelle Facebook-Freund den Weg in die Wirklichkeit und zu uns."
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Am felsigen Gipfelgrat des Guffert ist die vielzitierte Trittsicherheit gefragt.  (Foto: Stefan Dohl)

Auf den Beherrscher der Vorberge

Der Guffert (2.194 m) gehört geografisch zu den Brandenberger Alpen im Bundesland Tirol und wird aufgrund seiner felsigen Gestalt und seiner relativen Nähe zum bayerischen Mangfallgebirge als "Beherrscher der Vorberge" bezeichnet. Jeder, der in den Tegernseer Bergen in Richtung Süden schaut, sieht unweigerlich den stolzen Guffert. Durch seine frei stehende Lage nordöstlich des Achensees hat der Guffert in der Tat auch eine beachtliche Gipfelrundumsicht zu bieten, die über das nahe Karwendel und die Voralpen bis zu den schneebedeckten Hohen Tauern und den Zillertaler Alpen reicht. Auch die Schwierigkeiten halten sich für geübte Bergsteiger in Grenzen. Nicht nur deswegen zieht der felsige Gipfel Bergsteiger - nicht nur aus nördlicheren Gefilden - magisch an. Für jedem Münchner Bergfreund zählt die Guffert-Besteigung daher zur Pflichtübung, die man mal "gemacht" haben muss. Dementsprechend wird der Berg nicht nur an schönen Wochenenden oft und gerne besucht. Die meisten wählen für den Aufstieg den südseitigen Anstieg von Bergsteigerdorf Steinberg in Rofan aus. Etwa 3 Stunden ist man von hier aus unterwegs, 1.200 Höhenmeter gilt es zu überwinden. Im oberen Teil wird die Tour im weitläufigen Latschengelände jedoch zu einer recht schweißtreibenden Angelegenheit, sollte die Sonne vom blauen Himmel strahlen. Die kurze Gratkraxelei zum Gipfel erfordert außerdem unbedingte Schwindelfreiheit. Trittsicher sollte man ohnehin sein, wenn man hier rauf möchte.
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