Am Montag, 22. August, gegen 13 Uhr, teilte ein 67-Jähriger bei der Polizeiinspektion Erding mit, dass er soeben einen verdächtigen Gegenstand aus der Sempt auf Höhe der Straße An der Lukasmühle gezogen hätte. Es handelte sich dabei um einen blauen Metallzylinder. Bei Entfernen der Kappe des Zylinders ragten zwei weiße Schnüre aus der Kartusche.
Das Sprengkommando des Bayerischen Landeskriminalamts wurde hinzugezogen, die sich dem Metallzylinder vor Ort annahmen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um alte militärische Pyrotechnik aus den 60er Jahren, die Rauch absetzen konnte. Der Gegenstand wurde durch das Sprengkommando geborgen und wird der Vernichtung zugeführt. Eine Gefahr bestand nicht.