Umfangreiche Ermittlungen der Kripo Erding und der Staatsanwaltschaft Landshut führten bereits Ende Oktober zu mehreren Festnahmen im Zusammenhang mit Drogenhandel. Gehandelt wurde gleichzeitig auch mit gefälschten Impfpässen.
Einen stattlichen Drogenfund machte kürzlich die Polizei Erding. Bei der Durchsuchung einer Wohnung wurden am 26. Oktober mehr als zwei Kilogramm Rauschgift aufgefunden. Am 26. Oktober war eine Streife der Polizeiinspektion Erding gegen 19.15 Uhr zu einer Streitigkeit zwischen einem Pärchen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Erding gerufen worden. Die Polizeibeamten stellten im Rahmen dieses Einsatzes den sehr auffälligen Marihuanageruch aus der Wohnung der 32-jährigen Frau fest, woraufhin diese durchsucht wurde. Dabei wurden dort rund 50 Gramm Marihuana, ein Gramm Amfetamin sowie entsprechende Konsumutensilien aufgefunden. Zudem stellten die Beamten einen dreistelligen Bargeldbetrag sicher, der mutmaßlich aus Drogengeschäften stammte. Bei der Durchsuchung gab die nun beschuldigte 32-Jährige auch einen Hinweis auf ein weiteres Drogenversteck ihres 40-jährigen Lebensgefährten außerhalb der Wohnung. An der beschriebenen Örtlichkeit wurden schließlich auch tatsächlich weitere 1,3 Kilogramm Marihuana sowie ein Kilogramm Amfetamin sichergestellt.
Ein 27-jähriger Mann war aufgrund eines Hinweises in Verdacht geraten, Rauschgift über das Internet zu beziehen und gewinnbringend weiterzuverkaufen. Am vergangenen Donnerstag wurde er in seiner Wohnung in Zolling festgenommen. Bei der auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut durchgeführten Durchsuchung zweier Wohnobjekte hatten die Ermittler am 27. Mai Rauschgift und Waffen gefunden.