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Landrat Petz überreichte die Bestellungsurkunde an Florian Notter – im Beisein von Freisings OB Eschenbacher (li.) und Kreisheimatpfleger Dr. Feiler. (Foto: LRA)

Geschichte der Nachwelt bewahren

Das Staatsarchiv München hat Florian Notter bis Mai 2028 zum neuen ehrenamtlichen Kreisarchivpfleger bestellt. Am Donnerstag, 6. Juli, erhielt er die Urkunde von Landrat Petz. „Ohne Archive gibt es keine Geschichte. Darum muss man sehr behutsam mit alten schriftlichen und bildlichen Dokumenten umgehen”, sagte Notter. Existierten diese nicht mehr, „dann hat man irgendwann ein Problem, weil man bestimmte Dinge über die eigene Historie nicht weiß”. Es gebe in einigen Gemeindeverwaltungen Dokumente, die 120 bis 130 Jahre alt, aber noch gültig sind, betonte Notter, hauptberuflich Leiter des Stadtarchivs Freising. „Herr Notter ist als Kreisarchivpfleger für die Gemeinden zuständig”, erklärte Petz. Dessen Aufgabe ist es, unter Leitung des Staatsarchivs München die Kommunen in Fragen kommunalen Archivwesens zu beraten und zu unterstützen sowie gegebenenfalls die Rechts- und Stiftungsaufsichtsbehörden bei Archivgut betreffenden Entscheidungen zu beraten. „Immer wieder rufen Vertreter der Gemeinden bei uns an, weil sie Fragen zur Archivierung haben”, sagte Notter. Darum habe man die Aufgabe nun auf eigene ehrenamtliche Beine gestellt. Notter berät 19 der 24 Landkreisgemeinden beratend beiseite. Neben Freising haben dagegen Moosburg, Neufahrn, Eching und Hallbergmoos hauptamtliche Archivare angestellt.
10.07.2023 14:17 Uhr
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Mit Heidelbeeren lässt sich zum Beispiel ein unwiderstehlicher Cheesecake machen.  (Foto: Monsieur Muffin / Obst & Gemüse - 1000 gute Gründe)

Himbeere und Co.: Jetzt sind die leckeren Früchte reif!

Sommerzeit ist Beerenzeit. Ob selbst geerntet, frisch vom Hof oder im Handel, ob Blaubeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Stachelbeeren: die Fans regionaler Vielfalt kommen jetzt voll auf ihre Kosten. Die kleinen Früchte schmecken nicht nur herrlich, sondern sind auch noch wahre Vitaminbomben. Aber woran erkennt man eigentlich, dass die Früchte wirklich reif und frisch sind? Und wie behandelt man die oft empfindlichen Früchte am besten? Dazu haben die Profis von "Obst & Gemüse - 1000 gute Gründe" ein paar ganz einfache Tipps. Fangen wir mit den zartesten unter den Beerenfrüchten an, den Himbeeren. Sie sind mal eher rosa, mal dunkelrot. Ihre Frische erkennt man an der prallen Frucht, einem leichten Glanz und dem aromatischen Duft. Sie sollten am besten sofort gegessen oder verarbeitet werden. Robuster und im Kühlschrank länger haltbar sind Heidelbeeren, auch als Blaubeeren bekannt. Nicht selten sind sie mit einem weißen Schleier überzogen, der ein wenig an Pflaumen erinnert. Dabei handelt es sich um einen sehr dünnen Wachsfilm, den die Frucht als natürlichen Schutz gegen schnelles Austrocknen bietet und der ein Zeichen für echte Frische ist. Johannisbeeren sind erntefrisch, wenn sie prall und glänzend sind und elastische Stiele haben. Auch Brombeeren sollten prall sein und leicht glänzen. Anders als die anderen Beeren kann man Stachelbeeren grün einkaufen und zu Hause noch nachreifen lassen. Für Brombeere, Heidelbeere und Co. gilt: sie schimmeln leicht. Um das zu vermeiden sollten sie, wenn überhaupt, nur für kurze Zeit im Gemüsefach aufbewahrt werden. Entdeckt man eine schimmelige Beere, so sollten auch die sie umgebenden Beeren sicherheitshalber entsorgt werden. Anders ist es bei überreifen Früchten: diese kann man zum Beispiel zu Marmelade verarbeiten, in Smoothies oder erfrischenden Limonaden genießen. Wer absehen kann, dass er zu viele Beeren für den sofortigen Verzehr gekauft hat, kann sie auch einfrieren. Am besten friert man sie in einer flachen Schale oder auf einem Tablett vor und füllt sie dann in eine Dose oder einen Gefrierbeutel um. So verhindert man die Blockbildung der zarten Früchte und kann sie später einzeln entnehmen.
09.08.2021 13:08 Uhr
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