Winterbergtour im Estergebirge
Der Hohe Fricken im Estergebirge thront mit seinem 1.940 m mächtig über dem Loisachtal mit seinem Gemeinden Farchant und Oberau. Um ihm aufs Haupt zu steigen, benötigt man ausreichend Schmalz in den Haxen. Denn von jeder Seite ist der Aufstieg eine zwar technisch leichte, aber dafür fast durchgängig steile Angelegenheit. Beliebt weil spektakulär ist der Aufstieg über die Kuhfluchtwasserfälle. Das Wort „Kuhflucht“ soll noch aus der Römerzeit stammen und vom lateinischen Wort „confluctum“ (Zusammenfluß) abgeleitet worden sein. Vor allem im Frühling zur Schneeschmelze bietet die Gruppe von drei Wasserfällen ein einzigartiges und imposantes Naturschauspiel. Als weitere Alternative bietet sich der Oberauer Steig an, der über das Frickenkar aufwärts bzw. wieder runterführt. Wer den Fricken überschreitet, wählt diese Variante für den Abstieg. Aber auch im Winter kann man dem Paradeaussichtsberg nördlich von Garmisch einen Besuch abstatten. Dafür sind die beiden genannten Varianten jedoch weniger geeignet. Zu riskant und zu rutschig ist der Aufstieg bei Schneelage und womöglicher Vereisung.
17.02.2022 16:31 Uhr
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