Der Wald ist nicht nur Naturraum, sondern war stets auch ein Archiv unserer Kultur. Er erscheint in Mythen, Literatur und Symbolen und trägt in sich selbst kulturelle Spuren, etwa von historischen Nutzungsformen. Wie aber grenzen sich „Kultur“ und besagte „Natur“ hier voneinander ab? Im Rahmen der Vortragsreihe der Kreisarchäologie Freising und des Archäologischen Vereins Freising gibt Dr. Joachim Hamberger am Donnerstag, 12. März 2026, an verschiedenen Beispielen einen Einblick in die Verflechtung von menschlicher Geschichte und Waldlandschaft.
Dr. Joachim Hamberger leitet das Bayerische Amt für Waldgenetik, das sich u.a. mit Baumarten und Biodiversität im Klimawandel beschäftigt. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Technischen Universität München, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Universität der Bundeswehr. Seit vielen Jahren leitet er den Arbeitskreis Forstgeschichte in Bayern.
Der Vortrag „Der Wald als Kulturspeicher“ findet am Donnerstag, 12. März, um 19 Uhr in der Klosterbibliothek des Landratsamtes Freising statt.