Bereits zum dritten Mal fand jetzt das Freisinger Notfallsymposium in den Räumlichkeiten der BRK-Wache in Freising statt. Organisatoren und Gastgeber waren der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer Hubert Böck und Martin Kawald, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme des Klinikums. Zu den rund 80 Gästen aus dem Rettungszweckverband Freising-Erding-Ebersberg gehörten auch Klinikums-Geschäftsführerin Maren Höntzsch, der neue BRK-Kreisgeschäftsführer Albert Söhl sowie die ärztliche Leiterin Rettungsdienst des Zweckverbandes Dr. Birgit Wahl. Neben dem persönlichen Austausch standen Fachvorträge im Mittelpunkt der Veranstaltung. Diese behandelten Themen aus den Bereichen Neurotraumatologie-Wirbelsäulenchirurgie, Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Urologie, Kardiologie, Unfallchirurgie, Notfallmedizin sowie Anästhesie. Chefarzt Martin Kawald stellte das neu im Klinikum etablierte Konzept der Abdominal-Pain-Unit vor, mit dem akute Bauchschmerzpatienten umfassender und fachübergreifend abgeklärt werden sollen, um eine zügigere Diagnosestellung und Therapieeinleitung zu erreichen. Dr. Matthias Linges, Oberarzt für Urologie des Klinikums, gab Einblicke in die akuten Notfälle dieses interessanten Faches, u.a. in die Diagnostik und Therapie des Nierensteinleidens. Der Notfallsanitäter Lukas Griebel brachte Neuigkeiten aus dem Rettungsdienstwesen mit, speziell über das Projekt des sogenannten „REF's” (Rettungseinsatzfahrzeugs), einer nicht transportgebundenen medizinischen Hilfe, die bereits in anderen Zweckverbänden im Einsatz ist und eine Einsparung von unnötigen Fahrten und somit Klinikeinweisungen zum Ziel hat. Der leitende Oberarzt der Kardiologie des Klinikums Freising, Dr. Jannis Wagner, schließlich stellte das Cardiac-Arrest-Center im Klinikum Freising vor, dessen Auditierung erst kürzlich erfolgreich stattfand und die Versorgung von Patienten nach erfolgreicher Wiederbelebung weiter optimieren soll, immer mit dem Ziel das Outcome dieser Patienten zu verbessern.