Es ist eines der geheimnisvollsten und zugleich meistdiskutierten religiösen Zeugnisse der Welt: das Turiner Grabtuch. Seit Jahrhunderten fasziniert das Leinentuch mit dem Abbild eines gekreuzigten Mannes Gläubige, forschende und Skeptiker gleichermaßen. Unter dem Titel „Volto Santo: Heiliges Antlitz – das Turiner Grabtuch” berichtet Kreisheimatpflegerin Sandra Angermaier über die rätselhafte Geschichte, wissenschaftliche Erkenntnisse und die spirituelle Bedeutung dieses einzigartigen Artefakts. Wie entstand das Bild? Handelt es sich um eine mittelalterliche Fälschung – oder um ein authentisches Zeugnis der Passion Christi? Hat das „Heilige Antlitz” seit Jahrhunderten die christliche Ikonografie und die Darstellung Jesu nachhaltig beeinflusst?
Geöffnet ist das Museum an der Taufkirchener Straße 28 ab Ostersonntag bis Ende Oktober an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr (Einlass bis 16:30 Uhr). Weitere Informationen unter www.landkreis-erding.de/bauernhausmuseum.
Der Vortrag findet am Ostermontag, 6. April 2026, um 10 Uhr im Bauernhausmuseum des Landkreises Erding statt.