Große Unterstützung für die Klinik Wartenberg

Um die Klinik Wartenberg im Zuge des Corona-Ausbruchsgeschehens unterstützen zu können, wurden in Abstimmung mit dem Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung für die Landkreise Erding, Freising & Ebersberg, Dr. Rainald Kaube, in zwei Phasen zunächst elf und wenige Tage danach zwölf Patienten in umliegende Kliniken im oberbayerischen Raum verlegt. Somit wird derzeit in der Klinik Wartenberg außerhalb der regulären Reha-Therapie nur noch eine Isolierstation für maximal 20 bis 25 Patienten betrieben.
Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat hier mit der Bereitstellung entsprechender Fahrzeuge zum Krankentransport unterstützt. Diese wurden teilweise auch aus anderen Landkreisen zur Verfügung gestellt. „Ich möchte mich für diese Unterstützungsleistung noch einmal ausdrücklich bei allen beteiligten Hilfsorganisationen bedanken“, so Landrat Martin Bayerstorfer. Ebenfalls konnte weiteres Personal, unter anderem auch der Flughafenklinik München, an die Klinik Wartenberg vermittelt werden, um den Betrieb weiter zu stabilisieren. Sobald sich die Situation weiter beruhigt hat, steht die Klinik Wartenberg wieder in vollem Umfang als Kapazitätserweiterung für die Behandlung nicht-intensivpflichtiger Patienten aus dem Landkreis Erding zur Verfügung.
Dr. Rainald Kaube bittet in diesem Zusammenhang alle Bürger um besondere Sensibilität für die aktuelle Situation: „In den Krankenhäusern hat die Sicherstellung der Notfallversorgung aller Patienten, mit oder ohne COVID-Erkrankung, oberste Priorität. Dazu müssen Einschränkungen, wie die Verschiebung planbarer und nicht absolut notwendiger Operationen sowie sehr eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten für Patienten hingenommen werden. Außerdem muss aktuell mit deutlich höheren Wartezeiten sowie längeren Transportzeiten in ein geeignetes, möglicherweise weiter entfernt gelegenes Krankenhaus gerechnet werden. Es wird verstärkt darauf geachtet, dass alle Behandlungen, die ambulant durchgeführt werden können, auch in dieser Form erfolgen um den Stationär-Bereich in den Krankenhäusern zu entlasten.“