Veröffentlicht am 10.06.2026 11:05

Heckenpflege: Förderung für Kommunen und Landwirte im Landkreis Freising

Im gemeinsamen Einsatz für die Kulturlandschaft (von links nach rechts): David Eschler (LPV Freising), Franziska Müller-Waldeck (AELF EE) sowie die Landwirte Maximilian Böck und Josef Mülling engagieren sich in Hohenbercha für die Anlage und Pflege von Hecken. (Foto: AELF EE)
Im gemeinsamen Einsatz für die Kulturlandschaft (von links nach rechts): David Eschler (LPV Freising), Franziska Müller-Waldeck (AELF EE) sowie die Landwirte Maximilian Böck und Josef Mülling engagieren sich in Hohenbercha für die Anlage und Pflege von Hecken. (Foto: AELF EE)
Im gemeinsamen Einsatz für die Kulturlandschaft (von links nach rechts): David Eschler (LPV Freising), Franziska Müller-Waldeck (AELF EE) sowie die Landwirte Maximilian Böck und Josef Mülling engagieren sich in Hohenbercha für die Anlage und Pflege von Hecken. (Foto: AELF EE)
Im gemeinsamen Einsatz für die Kulturlandschaft (von links nach rechts): David Eschler (LPV Freising), Franziska Müller-Waldeck (AELF EE) sowie die Landwirte Maximilian Böck und Josef Mülling engagieren sich in Hohenbercha für die Anlage und Pflege von Hecken. (Foto: AELF EE)
Im gemeinsamen Einsatz für die Kulturlandschaft (von links nach rechts): David Eschler (LPV Freising), Franziska Müller-Waldeck (AELF EE) sowie die Landwirte Maximilian Böck und Josef Mülling engagieren sich in Hohenbercha für die Anlage und Pflege von Hecken. (Foto: AELF EE)

Was auf den ersten Blick wie ein radikaler Rückschnitt aussieht, ist oft die beste Hilfe für eine Hecke: Viele Gehölze benötigen regelmäßig eine fachgerechte Verjüngung, damit sie ihre wichtige Funktion für Natur, Klima und Landwirtschaft langfristig erfüllen können. Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis Freising können für entsprechende Maßnahmen noch bis zum 30. Juni 2026 eine Förderung im Rahmen der KULAP-Maßnahme I80 „Erneuerung von Hecken und Feldgehölzen” beantragen.

„Hecken sind weit mehr als nur Landschaftselemente: Sie schützen Böden, verbessern das Kleinklima und bieten Rückzugsorte für viele Arten. Damit sie diese Funktionen dauerhaft erfüllen können, ist eine regelmäßige und fachgerechte Pflege entscheidend”, betont Franziska Müller-Waldeck, Wildlebensraumberaterin am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding-Ebersberg. Viele bestehende Hecken sind jedoch überaltert oder wurden über Jahre hinweg nicht fachgerecht gepflegt. Dadurch verlieren sie zunehmend ihre ökologische Funktion.

Für eine vitale Heckenstruktur

„Häufiges, unsachgemäßes Zurückschneiden führt dazu, dass Sträucher vergreisen, lückig werden und an ökologischer Wirkung verlieren,” erklärt Müller-Waldeck: „Bewährt hat sich deshalb das abschnittsweise 'Auf-den-Stock-Setzen'. Dabei werden einzelne Bereiche bodennah zurückgeschnitten, sodass die Sträucher wieder kräftig austreiben können. Auf diese Weise entsteht nach und nach eine vielfältige und vitale Heckenstruktur.”

Pflegeverband hilft Kommunen

Im Landkreis Freising unterstützt der Landschaftspflegeverband Freising die Kommunen umfassend bei der Planung und Umsetzung solcher Maßnahmen. Ansprechpartner ist David Eschler. Der Verband erstellt fachliche Pflege- und Entwicklungskonzepte - und übernimmt auf Wunsch auch die Antragstellung für Förderprogramme sowie die fachgerechte Umsetzung vor Ort. „Die Kooperation mit Kommunen ermöglicht es uns, wertvolle Heckenstrukturen langfristig zu sichern und gleichzeitig die biologische Vielfalt in der Region gezielt zu stärken”, erläutert Eschler.

Für Beratung und Informationen zur Förderung steht das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding-Ebersberg als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Franziska Müller-Waldeck, zuständig für die Wildlebensraumberatung, erreicht man unter Tel. 08122/480-1221 oder per E-Mail an franziska.mueller-waldeck@aelf-ee.bayern.de.

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