Wie das Landratsamt Erding am Freitag, 10. Dezember meldet, gibt es von der Führungsgruppe Katastrophenschutz sehr gute Neuigkeiten für das Erdinger Klinikum. Man konnte nämlich mitteilen, dass in Ingolstadt - in Kooperation mit dem Rettungszweckverband Erding - eine sogenannte Entlastungseinrichtung etabliert wurde. Seit Donnerstag vergangener Woche können die Krankenhäuser aus dem Gebiet Ebersberg, Erding und Freising Corona-Patienten, die keine akutstationäre Behandlung mehr benötigen, jedoch noch Betreuung benötigen, dorthin verlegen.
„20 Betten stehen dort zur Verfügung“, berichtet Landrat Martin Bayerstorfer, „die bei uns dringend benötigte Plätze schaffen. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, diese Kooperation zu schließen, und bedanke mich herzlich bei den Verantwortlichen in Ingolstadt für die Unterstützung!“
Die Einrichtung wird in der neurologischen Reha-Klinik des Passauer Wolfs in Ingolstadt betrieben. Die Etablierung wurde abgestimmt zwischen den beiden Ärztlichen Leitern Krankenhauskoordination Dr. Rainald Kaube aus Erding und Dr. Marcus Klettmann aus Ingolstadt sowie den beiden Führungsgruppen Katastrophenschutz.