Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in unseren Alltag. Die gesellschaftliche Debatte konzentriert sich dabei meist auf politische und praktische Fragen: Wie gestalten wir den technologischen Wandel? Mit welchen Daten dürfen Modelle trainiert werden? Wer trägt Verantwortung?
Doch dabei gerät eine grundlegende, philosophische Frage leicht in den Hintergrund:
Was bedeutet diese Technologie für unser Verständnis vom Menschsein?
Worin unterscheidet sich der Mensch von künstlicher Intelligenz?
Spätestens mit dem Aufkommen generativer Systeme stellt sich die Frage neu: Gibt es einen qualitativen Unterschied zwischen einem Kunstwerk, das ein Mensch geschaffen hat, und einem, das von einer KI generiert wurde?
Was offenbart KI über uns selbst?
Wenn Chatbots Trost spenden bei Trauer und Einsamkeit, wenn Menschen lieber mit einer Maschine sprechen als mit Freunden, wenn Fantasien einer gottgleichen Superintelligenz entstehen, die erlöst oder bestraft – was sagt das über unsere Sehnsüchte, unsere Verletzlichkeit und unser Selbstverständnis?
Wie unterscheiden wir uns von dieser Technologie – und was „entbirgt“ sie über uns?
Die Gesprächsrunde ist voraussetzungsfrei und offen für alle, der Eintritt ist frei.