Mit einer Personalfeierstunde hat die Stadt Freising sieben langjährige Mitarbeiterinnen in den Ruhestand verabschiedet und einem Mitarbeiter zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratuliert. Oberbürgermeisterin Monika Schwind würdigte die Verdienste der Geehrten und dankte ihnen im Namen der Stadt für ihren langjährigen Einsatz und ihre Verbundenheit mit Freising.
„Eine Stadt wie Freising hält sich nicht von selbst am Laufen. Hinter den zahlreichen Dienstleistungen, Projekten und Angeboten stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Tag für Tag mit Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und großem Engagement dafür sorgen, dass unsere Stadt funktioniert und lebenswert bleibt“, betonte die Oberbürgermeisterin in ihrer Ansprache. Ob in Kindertageseinrichtungen, der Verwaltung, auf Baustellen, in kulturellen Einrichtungen oder in vielen weiteren Bereichen – überall leisteten die Beschäftigten einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl.
Abschied nach vielen Jahren im Dienst der Stadt
In den Ruhestand verabschiedet wurden insgesamt sieben Mitarbeiterinnen, die die Stadt Freising über viele Jahre hinweg in unterschiedlichen Aufgabenbereichen mitgeprägt haben.
Ursula Kreil war seit 2002 in der Verwaltung der Freiwilligen Feuerwehr tätig. Durch kontinuierliche Fortbildungen und ihre langjährige Erfahrung leistete sie einen wichtigen Beitrag für die Organisation des Feuerwehrwesens. Referatsleiter Bastian Altmann lobte die „angenehme Zusammenarbeit“ mit Ursula Kreil und ihre „außerordentlich korrekte Arbeitsweise“: „Sie waren sehr lösungsorientiert und kannten das Fach von der Pieke.“
Betty Wulff arbeitete seit 2009 als Reinigungskraft in der Sporthalle Luitpoldanlage. OB Schwind: „Mit ihrer zuverlässigen Arbeit sorgte sie täglich dafür, dass Schulen, Vereine und zahlreiche Sportlerinnen und Sportler optimale Bedingungen vorfanden.“ Kulturamtsleiter Markus Bader sagte: „Sie haben auch bei organisatorischen Dingen mitgeholfen und waren auch immer schon sehr früh am Arbeitstag im Einsatz.“
Engagement in Bildung, Betreuung und Stadtplanung/Umwelt
Seit dem Jahr 2000 war Regina Gerber Teil des Teams der Stadtbibliothek Freising. „Mit ihrem Engagement trug sie dazu bei, die Bibliothek als Ort der Bildung, Kultur und Begegnung für Menschen jeden Alters weiterzuentwickeln“, so die OB. Referatsleiter Florian Notter bezeichnete Gerber als „Institution in Freising“; sie sei ein „wichtiges Rad im System“ gewesen: „Das Kollegium wird Sie vermissen, ebenso viele Nutzerinnen und Nutzer der Stadtbibliothek.“ Im Ehrenamt wird Regina Gerber der Einrichtung aber zum Glück noch erhalten bleiben.
Petra Pachernegg begann 2008 als Erzieherin im Kindergarten „Gänseblümchen“, übernahm später Leitungsaufgaben und war anschließend in den Kindergärten St. Klara und zuletzt im Kindergarten Lerchennest tätig. Durch zahlreiche Fortbildungen entwickelte sie ihre fachlichen Kompetenzen kontinuierlich weiter und engagierte sich mit großem Einsatz für die frühkindliche Bildung. „Ihnen war immer wichtig, dass die Kinder auch ihre Heimat kennenlernen“, sagte Referatsleiter Karl-Heinz Wimmer. Deshalb sei Pachernegg auch regelmäßig mit dem Nachwuchs ins Stadtmuseum gegangen oder habe an Stadtführungen teilgenommen.
Ingrid Geiger unterstützte seit 2019 die Mittags- und Ganztagsbetreuung an der Grundschule Neustift. Auch nach ihrem Renteneintritt blieb sie der Stadt noch ein weiteres Jahr erhalten und brachte ihre Erfahrung weiterhin mit großem Engagement ein.
Nach mehr als drei Jahrzehnten im Dienst der Stadt verabschiedet sich außerdem Beate Metz. Seit 1993 war sie als Umweltingenieurin tätig und setzte sich mit großem Fachwissen für Umwelt- und Immissionsschutz sowie den Erhalt der Lebensqualität in Freising ein. „Sie hinterlässt eine große Lücke“, sagte die stellv. Amtsleiterin Brigitte Mößner. „Sie hatte ein riesiges Aufgabenspektrum und hat dabei stets enorme Kompetenz bewiesen.“
Hannelore Michl gehörte seit 1988 zur Stadtverwaltung. Nach ihrem Einstieg als Protokollführerin war sie viele Jahre im Planungsamt tätig und zeichnete sich durch besondere Zuverlässigkeit, hohe Fachkompetenz und ihre große Einsatzbereitschaft aus. „Sie waren unser Gedächtnis, unsere Chronologie“, lobte Mößner die jahrelangen Verdienste Michls.
25 Jahre Engagement für die Freisinger Stadtwerke
Neben den Verabschiedungen wurde auch ein besonderes Dienstjubiläum gefeiert. Norman Zebisch, Mitarbeiter der Freisinger Stadtwerke im Freizeitbad fresch, blickt auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst zurück.
Nach seinem Einstieg als Schwimmmeistergehilfe qualifizierte er sich kontinuierlich weiter und übernahm zusätzliche Verantwortung für den sicheren Betrieb der Freisinger Bäder. Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich beim Bayerischen Roten Kreuz und unterstützt dort unter anderem Einsätze im Katastrophenschutz.
Dank für Treue und gelebten Einsatz
Zum Abschluss der Feierstunde sprach Oberbürgermeisterin Monika Schwind allen Geehrten ihren persönlichen Dank aus: „Sie alle haben Freising über viele Jahre mitgestaltet – oft ganz selbstverständlich und im Hintergrund, aber immer mit großer Wirkung. Für Ihre Treue, Ihren Einsatz und Ihr Engagement danke ich Ihnen von Herzen. Ich wünsche Ihnen für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, viele schöne Erlebnisse und alles Gute.“