Auch im Jahr 2021 beteiligt sich die Stadt Freising an der weltweiten Gemeinschaftsaktion „Earth Hour“: Am Samstag, 27. März, werden wieder tausende Städte rund um die Welt von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten ausschalten. Damit soll ein globales Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz gesetzt werden.
Bereits zum neunten Mal wird sich auch die Stadt Freising wieder der Kampagne anschließen und – soweit möglich – die Beleuchtung städtischer Gebäude während dieser Zeit abschalten. Das Licht soll ausgehen am Wasserturm, am Rathaus einschließlich Rathaus-Uhr, der Mariensäule und der Hauptfeuerwache. Ampeln und Straßenbeleuchtungen bleiben aus Sicherheitsgründen selbstverständlich in Betrieb.
„Es ist vielleicht nur eine kleine symbolische, aber gerade in der jetzigen Zeit auch eine wichtige Geste“, erläutert OB Tobias Eschenbacher die Beteiligung der Stadt an der „Earth Hour“ 2021. „Durch das Corona-Virus sind wir aktuell mit einer sehr akuten und durch die Krankheits- und Todesfälle auch sehr evidenten Bedrohung konfrontiert. Gerade in dieser Situation ist es wichtig, dass ein schleichender, für uns nicht direkt greifbarer Prozess wie der Klimawandel nicht zu sehr aus unserer Aufmerksamkeit verschwindet.“
Daher bleiben auch in Freising die Themen Umwelt- und Klimaschutz selbstverständlich präsent: Zahlreiche Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen der 2020 beschlossenen Klima-Offensive konnten bereits in die Wege geleitet werden – und das trotz personeller Engpässe und der das Jahr prägenden Corona-Krise.
Die Umsetzung eines Lastenradmietsystems wurde beschlossen und mit der Zertifizierung zur Fahrradfreundlichen Kommune konnte ein wichtiger Grundstein für die weitere Radverkehrsförderung gelegt werden. Die Erarbeitung eines Klimaanpassungskonzeptes wurde in Auftrag gegeben und im Rahmen einer aktuellen Studie wird untersucht, wie die Freisinger Wärmenetze zukünftig regenerativ versorgt werden können. Städtische Neubau- und Sanierungsprojekte werden im Energiestandard eines KfW-Energiestandard 55 umgesetzt und an das Wärmenetz angeschlossen oder mit regenerativen Energien versorgt. Das geförderte Mehrgenerationen-Wohnen in der Katharina-Mair-Straße erhält durch eine Kooperation mit der Bürgerenergiegenossenschaft eine Photovoltaikanlage, die als Mieterstromanlage umgesetzt wird.
Weitere Infos zu Projekten rund um das Thema Energie- und Klimaschutz gibt es online auf den Seiten der Stadt Freising, ebenso wie Energiespartipps, Beratung und Fördermöglichkeiten für die „persönliche“ Energiewende auf den Seiten des Energielokals.