Mit einer 0:3 (0:2)-Niederlage beim FC Energie Cottbus hat sich der TSV 1860 München aus dem Aufstiegsrennen der 3. Liga verabschiedet. Das Saisonziel der Löwen, bis zuletzt um die vorderen Plätze mitzuspielen, ist bei zehn Punkten Rückstand realistischerweise nicht mehr zu erreichen. 16.273 Zuschauer im Stadion der Freundschaft sahen eine starke Heimelf, deren Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz sich über „die Spielfreude, die Energie, Intensität, das Gegenpressing und die totale Fokussierung seiner Mannschaft“ begeistert zeigte.
Mit einem Hattrick (29., 33. und 66. Min.) besiegelte der Brandenburger Torjäger Erik Engelhardt das Ende aller Hoffnungen der Gäste aus Bayern. Deren Coach Markus Kauczinski räumte eine verdiente Niederlage ein. „Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt kein Mittel gefunden und konnten das Tempo von Cottbus nicht mitgehen. Heute haben wir unsere Grenzen gesehen.“ Sein Fazit des Saisonverlaufs: „Gewisse Sachen konnten wir über die Zeit kaschieren – heute leider nicht.“ Auch für den 56-Jährigen ist der Aufstieg damit abgehakt. Für die sportliche Führungsebene der Giesinger herrscht nun Klarheit. In München kann man eine weitere Spielzeit in der 3. Liga planen.
Der Gewinn des Landespokals und die damit verbundene Qualifikation für den DFB-Pokal sind die verbliebenen sportlichen Ziele des TSV 1860 München. Das Finale findet am Samstag, den 23. Mai 2026, beim Regionalligisten FC Würzburger Kickers statt. An den Spielen um den DFB-Vereinspokal auf bundesweiter Ebene nehmen 64 Mannschaften teil. Die Löwen waren letztmalig in der Saison 2022/2023 dabei. (as)