Alexandra Meyer von der Firma starMed, Geschäftsführer Martin Bodenburg, Landrat Robert Niedergesäß, Wirtschaftsförderer Augustinus Meusel, Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger und Grafings Bürgermeister Christian Bauer (von links). (Foto: Landratsamt Ebersberg)

Silicon Valley in der Region

Landrat Robert Niedergesäß und Wirtschaftsförderer Augustinus Meusel haben im Rahmen ihrer Firmenbesuche im Landkreis die Firma starMed in Grafing besucht. Begleitet wurden sie von Grafings Bürgermeister Christian Bauer, Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger und Abteilungsleiterin Brigitte Keller. Geschäftsführer Martin Bodenburg präsentierte den Besuchern das Unternehmen. Es stellt hochwertige Lupenbrillen und Beleuchtungen für Zahnärzte, Chirurgen, andere Mediziner und die Firma ZEISS her. Etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Für das Jahr 2022 wird ein Umsatz von ca. acht Millionen Euro prognostiziert. Die erfolgreiche Firma wurde 2005 durch die beiden Inhaber Martin Bodenburg und Helmut Rimmele gegründet und befindet sich seit 2014 im neuen Firmengebäude in Grafing Schammach. Seither expandiert das Unternehmen stark, vor allem auch auf Auslandsmärkten. starMed stellt die erste medizinische TTL-Lupenbrille mit Swarovski Optik her. Federleicht, absolut wasserdichtes Gehäuse und robuste und pflegeleichte Linsenbeschichtungen setzen im Medizinbereich neue Maßstäbe. „Der Standort in Grafing und in der Region ist ideal, alle hochwertigen Fertigungsstoffe können wir hier beziehen, die Region um München kann durchaus als das Silicon Valley in der Region bezeichnet werden“, schwärmt Bodenburg. „Es ist sehr beeindruckend, was starMed auf die Beine gestellt hat mit der Spezialisierung auf ein Segment, das eine hohe Expertise bei der Herstellung der hochwertigen Produkte erfordert. Dass sich die Firma in kurzer Zeit so erfolgreich am Weltmarkt etablieren konnte, zeigt, dass hier echte Qualität made in Germany hergestellt wird“, fasst der Landrat seinen positiven Eindruck von dem Besuch zusammen.
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Die Verantwortlichen rund um Flughafenchef Jost Lammers (2. v. li.) beim symbolischen Richtfest an der Baustelle. (Foto: FMG/Stephan Goerlich)

Symbolisches Richtfest für die viergeschossige AirportAcademy

Der Bau des LabCampus, dem Innovationszentrum am Airport, schreitet voran: Nach 14 Monaten Bauzeit kamen am Mittwoch, 1. Dezember, Vertreter der Flughafen München GmbH (FMG), der LabCampus GmbH sowie Repräsentanten des Generalunternehmers Züblin zu einem symbolischen Richtfest für die neue AirportAcademy zusammen. Das viergeschossige Bauwerk ist das zweite große Immobilien-Projekt auf dem LabCampus. Das derzeit noch in Schwaig beheimatete Schulungs- und Qualifizierungszentrum des Münchner Flughafens wird nach der Fertigstellung der AirportAcademy als Hauptmieter in das neue Gebäude ziehen. Dort werden nicht nur für Flughafen-Beschäftigte sondern auch für externe Unternehmen Schulungen, Seminare und Trainingsprogramme angeboten. Das Schulungszentrum wird mit rund 6.500 qm etwa die Hälfte der verfügbaren Flächen nutzen. Die Flächen im dritten und vierten Obergeschoss werden als Büroräume an externe Unternehmen vermietet. Auch architektonisch reflektiert das neue Bauwerk den besonderen Geist des LabCampus, der durch Innovation, Begegnung und Vernetzung geprägt sein wird. Das neue Gebäude beherbergt technisch hochwertig ausgestattete Seminarräume, dauerhaft anmietbare Büroeinheiten sowie einen großzügigen Gastronomiebereich. Im LAB 52 sollen künftig auch innovative Lern- und Lehrformate sowie Virtual-Reality-Anwendungen angeboten werden. Der Konferenzraum bietet Platz für bis zu 480 Personen und kann auch von externen Interessenten für Veranstaltungen gebucht werden.
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