Veröffentlicht am 06.08.2026 09:58

Büro für Rückkehrhilfen feiert Jubiläum

Ursprünglich war es als vorübergehendes Projekt geplant, doch heuer feiert das „Büro für Rückkehrhilfen” der Stadt München bereits sein 30-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1996 hat es über 17.000 Rückkehrer aus München und den umliegenden Landkreisen beim Neuanfang in ihrer alten Heimat unterstützt. 2025 kehrten mit Unterstützung des Büros über 320 Migranten vor allem in die Türkei, nach Syrien, Peru und in 27 weitere Herkunftsländer zurück.

Tagung für Fachleute abgehalten

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens hatte die Stadt zu der zweitägigen Fachtagung „Gemeinsam lernen, gemeinsam gestalten – Rückkehr und Reintegration im Wandel der Zeit“ eingeladen, die über 200 Fachleute aus dem In- und Ausland ins Alte Rathaus zog. Diskutiert wurde dabei über bewährte Praktiken sowie zukünftige Strategien in der Rückkehr- und Reintegrationspolitik.

Hilfen um wieder Fuß zu fassen

Anhand der Herausforderungen beim Wiederaufbau Syriens nach dem Ende des Bürgerkrieges wurde dabei unter anderem deutlich, wie wichtig es ist, dass sich Rückkehrhilfen und Entwicklungszusammenarbeit sinnvoll ergänzen. So können die Übernahme der Reisekosten und die Auszahlung von Starthilfen über das Bundesprogramm REAG/GARP und die Reintegrationsunterstützung über das Bayerische Rückkehrprogramm maßgeblich zu einer erfolgreichen Reintegration beitragen.
Gerade in Syrien ist die zusätzliche Unterstützung mit Geld- und Sachleistungen (unter anderem für Existenzgründung, Renovierung und Wohnungsausstattung) über das Europäische Reintegrationsprogramm/EURP entscheidend dafür, dass die Menschen in ihrem Heimatland wieder Fuß fassen und ihren Teil zum Wiederaufbau beitragen können.

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