Frauen sind in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und öffentlichen Lebens noch immer nicht gleichermaßen sichtbar, anerkannt und beteiligt. Zusätzliche Hürden erleben insbesondere Frauen, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres Namens, ihres Aussehens oder ihrer Biografie nicht den gesellschaftlichen Mehrheitsvorstellungen entsprechen. Eine von ihnen ist Modupe Laja. Sie teilt im Rahmen der Live-Interviewreihe #weibliche Vorbilder des Vereins Frau-Kunst-Politik Erfahrungen, die prägen, und spricht mit Naciye Özsu über gesellschaftliche Zuschreibungen und darüber, was es braucht, den eigenen Weg trotzdem zu gehen.
Modupe Laja ist eine afro-deutsche Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin und bildungspolitische Referentin. Ihr Engagement ist eng mit kolonialkritischen und feministischen Diskursen verbunden, die von ADEFRA – Schwarze Frauen in Deutschland – und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ausgingen.