Die Polizeiinspektion Erding ermittelt derzeit wegen vier Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Seit 16. März wurden im Bereich St. Koloman und Ottenhofen vier freilaufende Katzen tot aufgefunden. Zwei Katzen wurden im Bereich der S-Bahngleise bei St. Koloman entdeckt. Eine dritte Katze kam bei St. Koloman verletzt nach Hause und starb auf dem Grundstück ihres Eigentümers. Eine vierte tote Katze wurde in Ottenhofen in einem Wohngebiet nahe der Gleise aufgefunden. Die Polizei geht aufgrund der bisherigen Ermittlungen davon aus, dass die Tiere von einem bislang unbekannten Täter verletzt bzw. getötet worden sind.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung der Straftaten machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Erding unter Tel. 08122/ 968-0 zu melden. Die Polizei bittet auch Tierhalter, die in den genannten Ortsbereichen Verletzungen bei ihren freilaufenden Haustieren festgestellt haben, sich bei der Polizei zu melden.
Die Ermittlungen der Erdinger Polizei konzentrieren sich auch auf einen Fall im Gemeindebereich Forstern, nachdem eine Joggerin in Karlsdorf im Bereich einer Kiesgrube am Lindacher Weg eine verletzte Katze, gefangen in einer Schlagfalle, entdeckt. Die rot-weiße Katze konnte von Passanten verletzt aus der Falle befreit werden, lief aber anschließend davon. Der Eigentümer bzw. Zeugen werden auch in diesem Fall gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Erding zu melden. Ob der genannte Sachverhalt mit den vier Straftaten im Bereich Ottenhofen und St. Kolomann zusammenhängt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die verbotene Schlagfalle wurde von der Polizei zur spurentechnischen Behandlung sichergestellt.