75 Jahre Vielfalt - das wird gefeiert

Ein monumentales Dreivierteljahrhundert existiert die Institution nun bereits und vertritt seit jeher die Anliegen, Interessen und Forderungen von jungen Menschen und Jugendorganisationen im Landkreis Ebersberg. "Wir verstehen uns als Sprachrohr der jungen Generation; wir möchten jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre eigene Zukunft mitzugestalten, ihre Meinung zu äußern und Gehör zu finden. Wichtig ist uns eine Jugendarbeit, die Vielfalt zulässt und sie aktiv fördert. ", erklärt Lukas Müller, 1. Vorsitzender des Kreisjugendring Ebersberg. Wie essentiell eine unabhängige und freie Jugendarbeit ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: zwölf Jahre nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Deutschland schafften es, die Jugendarbeit in kürzester Zeit staatlicherseits totalitär zu organisieren und gleichzuschalten; Vielfalt und Eigenständigkeit wurden unterdrückt. Ab 1945 wurden zunehmend Stimmen laut, die für eine sich selbst vertretende und von der Politik unabhängige Jugendarbeit eintraten. So sollten Instrumentalisierungsversuche verhindert und das freiheitlich-demokratische Handeln und kritische Denken junger Menschen gefördert werden – die Geburtsstunde der Jugendringe. In den 75 Jahren seit Bestehen hat sich im Kreisjugendring Ebersberg vieles verändert, doch einiges ist auch gleich geblieben. "Noch immer stehen Freiheit, Respekt und Verantwortung im Mittelpunkt unserer Arbeit. Diese Werte spielen gerade bei unseren Projekten eine große Rolle. Wir zählen auf die Eigenverantwortlichkeit von Jugendlichen und begleiten sie bei der Verwirklichung ihrer Ideen und ihrer selbst. Besonders die Jugendarbeit der Jugendverbände, -vereine und -organisationen, die oft ehrenamtlich stattfindet, versuchen wir bestmöglich finanziell, personell und konzeptionell zu unterstützen.", so Philipp Spiegelsberger, Geschäftsführer des Kreisjugendring Ebersberg. Das alles soll gefeiert werden - gemeinsam, laut und vielfältig. Denn Jugendarbeit selbst ist Anlass genug zum Feiern. Am Wochenende vom 16. bis 18. September findet unser Festival im Klosterbauhof, Alten Speicher und Saal Unterm First in Ebersberg statt. Geplant ist ein buntes Programm aus Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Performances, Kinderangeboten, Ehrenamtsabend und viel Live-Musik.
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75 Jahre Vielfalt - das wird gefeiert

Ein monumentales Dreivierteljahrhundert existiert die Institution nun bereits und vertritt seit jeher die Anliegen, Interessen und Forderungen von jungen Menschen und Jugendorganisationen im Landkreis Ebersberg. "Wir verstehen uns als Sprachrohr der jungen Generation; wir möchten jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre eigene Zukunft mitzugestalten, ihre Meinung zu äußern und Gehör zu finden. Wichtig ist uns eine Jugendarbeit, die Vielfalt zulässt und sie aktiv fördert. ", erklärt Lukas Müller, 1. Vorsitzender des Kreisjugendring Ebersberg. Wie essentiell eine unabhängige und freie Jugendarbeit ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit: zwölf Jahre nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Deutschland schafften es, die Jugendarbeit in kürzester Zeit staatlicherseits totalitär zu organisieren und gleichzuschalten; Vielfalt und Eigenständigkeit wurden unterdrückt. Ab 1945 wurden zunehmend Stimmen laut, die für eine sich selbst vertretende und von der Politik unabhängige Jugendarbeit eintraten. So sollten Instrumentalisierungsversuche verhindert und das freiheitlich-demokratische Handeln und kritische Denken junger Menschen gefördert werden – die Geburtsstunde der Jugendringe. In den 75 Jahren seit Bestehen hat sich im Kreisjugendring Ebersberg vieles verändert, doch einiges ist auch gleich geblieben. "Noch immer stehen Freiheit, Respekt und Verantwortung im Mittelpunkt unserer Arbeit. Diese Werte spielen gerade bei unseren Projekten eine große Rolle. Wir zählen auf die Eigenverantwortlichkeit von Jugendlichen und begleiten sie bei der Verwirklichung ihrer Ideen und ihrer selbst. Besonders die Jugendarbeit der Jugendverbände, -vereine und -organisationen, die oft ehrenamtlich stattfindet, versuchen wir bestmöglich finanziell, personell und konzeptionell zu unterstützen.", so Philipp Spiegelsberger, Geschäftsführer des Kreisjugendring Ebersberg. Das alles soll gefeiert werden - gemeinsam, laut und vielfältig. Denn Jugendarbeit selbst ist Anlass genug zum Feiern. Am Wochenende vom 16. bis 18. September findet unser Festival im Klosterbauhof, Alten Speicher und Saal Unterm First in Ebersberg statt. Geplant ist ein buntes Programm aus Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Performances, Kinderangeboten, Ehrenamtsabend und viel Live-Musik.
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Die Erdinger Malteser übten mit 40 Einsatzkräften die Versorgung neun Betroffenen einer Amokfahrt, darunter fünf schwer "Verletzte" mit teils lebensbedrohlichen Verletzungen. (Foto: Niklas Stadler/Malteser Erding)

Schweiß, (Kunst-)Blut und Schreie

Eine große interne Übung haben die ehrenamtlichen Katastrophenschutzhelfer der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Behandlung der Erdinger Malteser am vergangenen Samstag auf dem Sonderlager der Feuerwehr Erding durchgeführt. Dabei trainierten die Freiwilligen die Abarbeitung einer sogenannten "RD-5 Lage", bei der es sich um eine Alarmierung mit Rettungsdienst für sechs bis neun verletzte oder erkrankte Personen handelt. Insgesamt waren fast 40 Helfer mit zwei Rettungstransportwagen der Malteser Rettungswache Flughafen, einem Gerätewagen Sanität (GW-San 25) und einem Mannschaftstransportwagen (MTW) der SEG vor Ort. Unter dem Stichwort "Amok" wurden realistische Verletzungen an neun Mimen simuliert und behandelt. Die Vorbereitung der Verletztendarsteller durch kunstgerechtes Schminken und detaillierte Verhaltensanweisungen übernahm das Team der Realistischen Unfalldarstellung der Malteser Ebersberg. Geplant und geleitet wurde die Übung durch das Führungsteam der SEG Behandlung, das aus Niklas Plötz, Nico Refeld, Simon Gromes und Philipp Hennigs besteht. Die Schnell-Einsatz-Gruppe Verpflegung unter der Leitung von Gruppenführerin Sunny Klee übernahm die Verköstigung aller Beteiligten. "Bei Außentemperaturen bis zu 25 Grad Celsius und unter Einhaltung strenger Corona-Regeln gaben die Ehrenamtlichen alles und zeigten sich körperlich und geistig in Bestform", äußerte sich Gromes anschließend zufrieden. Die nächste große Übung der SEG ist für diesen Sommer geplant.
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