Veröffentlicht am 12.06.2026 10:49

Sicher helfen - Leben retten

Die Idee für das Projekt kommt aus der Malteser Jugend Erding: Junge Ehrenamtliche habendie Initiative angestoßen, um die Notfallausbildung vor Ort weiter zu stärken.  (Foto: Malteser)
Die Idee für das Projekt kommt aus der Malteser Jugend Erding: Junge Ehrenamtliche habendie Initiative angestoßen, um die Notfallausbildung vor Ort weiter zu stärken. (Foto: Malteser)
Die Idee für das Projekt kommt aus der Malteser Jugend Erding: Junge Ehrenamtliche habendie Initiative angestoßen, um die Notfallausbildung vor Ort weiter zu stärken. (Foto: Malteser)
Die Idee für das Projekt kommt aus der Malteser Jugend Erding: Junge Ehrenamtliche habendie Initiative angestoßen, um die Notfallausbildung vor Ort weiter zu stärken. (Foto: Malteser)
Die Idee für das Projekt kommt aus der Malteser Jugend Erding: Junge Ehrenamtliche habendie Initiative angestoßen, um die Notfallausbildung vor Ort weiter zu stärken. (Foto: Malteser)

Bei einem medizinischen Notfall entscheiden oft wenige Minuten. Umso wichtiger ist es, dass Einsatzkräfte und Ersthelfende sicher handeln können. Genau hier setzen die Malteser Erding mit ihrem Projekt „Sicher helfen - Leben retten” an: Sie wollen moderne Simulationstechnik für die Aus- und Fortbildung anschaffen, um Notfallsituationen realitätsnah zu trainieren und die Handlungssicherheit im Ernstfall weiter zu stärken.

Einsatzsituationen realistisch nachbilden

Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen Simulatoren,mit denen sich medizinische Geräte und Einsatzsituationen im Training realistisch nachbilden lassen. So können beispielsweise Monitore zur Überwachung der Herzaktivität, Defibrillatoren zur Abgabe eines gezielten Stromstoßes und Beatmungsgeräte unter einsatznahen Bedingungen genutzt werden - ohne Risiko für echte Patientinnen und Patienten. Das System hilft dabei, Abläufe sicher zu beherrschen, im Team zu arbeiten und auch unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Entstanden ist das Projekt aus dem Engagement junger Menschen: Mitglieder der Malteser Jugend Erding haben sich intensiv mit Erster Hilfe und Notfallvorsorge beschäftigt und die Initiative für das Vorhaben ergriffen. Viele von ihnen engagieren sich bereits im Sanitätsdienst und im Katastrophenschutz.Ihr Ziel ist es, die Erste-Hilfe-Ausbildung vor Ort weiter auszubauen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Landkreis Erding zu leisten.
„Entscheidend ist nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern sicheres Handeln unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Genau das kann im Ernstfall den Unterschied machen”, sagt Tobias Cako, ehrenamtlicher Kreisbeauftragter der Malteser Erding. Als hauptberuflicher Notfallsanitäter weiß er aus eigener Erfahrung,wie wichtig eine gute Erste Hilfe ist - durch Laien ebenso wie durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Sanitätsdienst und Katastrophenschutz.

Sicheres Handeln gezielt schulen

Die Technik ermöglicht es, den Umgang mit medizinischer Ausrüstung praxisnah zu üben und auch anspruchsvolle Situationen unter geschützten Bedingungen zu trainieren. Ausbilderinnen und Ausbilder können Szenarien während der Übung gezielt verändern - etwa durch Veränderungen von Puls, Atmung oder Kreislauf. So entstehen dynamische Trainingssituationen, in denen Teamarbeit, Entscheidungsfähigkeit und sicheres Handeln gezielt geschult werden.
Darüber hinaus können Übungen aufgezeichnet und anschließend gemeinsam ausgewertet werden. „Das erleichtert die Nachbesprechung, macht Abläufe nachvollziehbar und hilft dabei, Verbesserungen direkt in die Ausbildung zu übernehmen”, betont Bettina Pfanzelt, Leiterin der Malteser Jugend Erding.

16.000 Euro sind nötig

Die Bedeutung einer guten Erste-Hilfe-Ausbildung und Notfallvorsorge wächst stetig. Mit der geplanten Anschaffung wollen die Malteser Erding die Qualität ihrer Ausbildung nachhaltig weiterentwickeln und die Sicherheit in der Region stärken - im Alltag ebenso wie in größeren Schadenslagen.
Für die Umsetzung des Projekts werden rund 16.000 Euro benötigt. Wer die Anschaffung der Simulationstechnik unterstützen möchte, kann mit einer Spende zur Realisierung beitragen.
Spenden sind per Überweisung möglich: MalteserHilfsdienst e.V., IBAN: DE84 3706 0120 1201 2135 21, Verwendungszweck: „Sicher helfen”.

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