Lesen Sie alle Nachrichten zum Thema Bier

Leiter Marketing Nicolai Swoboda, Direktor Prof. Dr. Josef Schrädler, Braumeisterin für Qualitätsmanagement Sina Fürlauf (Foto: MIC)

Genuss ohne Kompromisse - Das neue Weihenstephaner Helle Alkoholfrei ist auf dem Markt

Die Traditionsbrauerei verspricht alkoholfreien Genuss bei vollem Biergeschmack.
03.09.2025 11:02 Uhr
query_builder2min
Bayern ist noch heute ein Land des Bieres. So haben 41,7 Prozent aller im Jahr 2021 in Deutschland ansässigen Braustätten ihren Sitz im Freistaat. (Foto: Bayerischer Brauerbund e.V.)

Das bayerische Bier fließt

Das Reinheitsgebot, welches der bayerische Herzog Wilhelm IV. am 23. April 1516 in Ingolstadt verkündete und nach dem noch heute in Deutschland Bier gebraut wird, ist auch dieses Jahr wichtiges Qualitätsmerkmal für die Biere, die in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten bei den wieder stattfindenden Volks- und Bierfesten angeboten werden. Bayern ist und bleibt ein Land der Biertradition: So hatten 41,7 Prozent aller deutschen Braustätten im Jahr 2021 ihren Sitz in Bayern. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anhand von Ergebnissen der vom Statistischen Bundesamt durchgeführten Biersteuerstatistik weiter mitteilt, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 631 Braustätten im Freistaat betrieben (2020: 643). Der Bierabsatz der bayerischen Brauereien stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 23,3 Millionen Hektoliter an (2020: 22,8 Millionen Hektoliter). Im bundesweiten Vergleich erzielten die bayerischen Brauereien im Jahr 2021 mengenmäßig zum achten Mal in Folge den höchsten Bierabsatz, noch vor ihren nordrhein-westfälischen Kollegen (20,3 Millionen Hektoliter in 2021). Die bayerischen Brauereien hielten ihren bundesweiten Anteil am Bierabsatz mit 27,3 Prozent auf Vorjahresniveau (2020: 26,2 Prozent). Mit 75,0 Prozent wurde der überwiegende Teil des bayerischen Bieres (17,5 Millionen Hektoliter) innerhalb des Bundesgebiets verkauft. Gegenüber 2020 ist das eine Abnahme um 1,6 Prozent. Der Bierabsatz ins Ausland verlief – bei einer Exportquote von 24,8 Prozent – leicht steigend (Exportquote in 2020: 21,9 Prozent). Sowohl in Länder der Europäischen Union (Zunahme um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) als auch in Drittländer (+31,3 Prozent) wurden im Jahr 2021 jeweils 2,9 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Der als Haustrunk unentgeltlich und steuerfrei an die Beschäftigten der Brauereien abgegebene Anteil lag im Jahr 2021 bei 49 996 Hektolitern Bier (-1,4 Prozent gegenüber 2020). Wie auch im Vorjahr, so war in 2021 der höchste Bierabsatz in den Sommermonaten Juni, Juli und August zu verzeichnen. Nennenswerte Zunahmen im Bierabsatz waren in den Monaten März (+22,5 Prozent), Juni (+19,7 Prozent) und November (+16,0 Prozent) zu verzeichnen, jeweils im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat.
14.06.2022 08:19 Uhr
query_builder2min
In weiser Voraussicht hatte man den zweijährigen Tournus für das Hallertauer Bierfestival behalten. 2022 soll es endlich wieder stattfinden. (Foto: Lehmann)

Endlich: Bierfestival!

2020 musste abgesagt werden, für 2022 aber geht das Organisationsteam davon aus, dass das 6. Hallertauer Bierfestival vom 24. - 26. Juni 2022 in Attenkirchen stattfinden kann. "Alle Epidemiologen prognostizieren bis dahin ein massives Abflauen der Corona-Pandemie", erklärt Bürgermeister Mathias Kern. "Die Attenkirchener wünschen sich das Bierfestival sehr! Bei der Videokonferenz mit allen örtlichen Vereinen war die einhellige Meinung: Wir wollen das heuer durchziehen!" Die Entscheidung, ob das Festival stattfinden kann, wird am 4. April vom Attenkirchener Gemeinderat in Abstimmung mit Organisatoren und Vereinen getroffen. Insgesamt werden mehr als 400 Helfer beim Auf- und Abbau, an den Schenken, bei der Verkehrslenkung, der Organisation und den Vorbereitungen im Einsatz sein. Die rund 60 Biere für die drei Großschenken sind schon weitgehend ausgesucht. Mit dabei sein werden zum Beispiel die elf Chiemseer Heimatbrauer. Mit den zwölf Oberpfälzer Brauereien rund um Amberg laufen noch vielversprechende Verhandlungen für einen gemeinsamen Auftritt. Besonders stolz ist man auf die Zusage von Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier, seine Biere selbst auf dem Brauermarktplatz zu präsentieren. Der sympathische ehemalige Skirennfahrer hat in Schliersee Neuhaus ein sehenswertes Museumsdorf aufgebaut, wo er in seiner historischen Schöpfbrauerei vorzügliche, unfiltrierte und nicht pasteurisierte Biere braut, die nur im und um das Freilichtmuseum erhältlich sind. Auf dem 6. Hallertauer Bierfestival kann man den "Wasinator" und andere Spezialitäten aus Wasmeiers Brauerei nun verkosten. Die Getränkelogistiker Bernhard Nieder und Tom Stein haben viele weitere Brauereien dafür gewinnen können. "Es wird auf dem Brauermarktplatz bestimmt rund 80 bis 90 Bierspezialitäten zum Verkosten geben", versprechen sie. Für das Musik- und Kulturprogramm konnten von der Lenkungsgruppe mit der Coverband "Luis Trinkers Höhenrausch" und den Münchnern "Oansno" erneut zwei absolute Top-Bands engagiert werden. 20 Musikgruppen werden die Bühnen bespielen - bei freiem Eintritt. Dazu gibt es wieder unterschiedliche Anbieter auf dem Kunsthandwerkermarkt sowie ein Kinderprogramm. Der erstmals vertretene "Zirkus Liberta" oder Heidis Hundeshow werden nicht nur Kleine begeistern. Absolutes Highlight: Für Sonntag rufen die Festivalmacher Blechbläser aller Art auf, nach Attenkirchen zu kommen. Bayerns größtes Blechbläserensemble soll sich dann formieren und gemeinsam ein Musikstück intonieren, wofür derzeit die Noten geschrieben werden. Einziger Wermutstropfen ist die durchgängige Preissteigerung. Fast in allen Bereichen gebe es rund 20 bis 30 Prozent höhere Kosten als vor der Pandemie, klagen die Veranstalter. Doch es konnten wieder zahlreiche Sponsoren gewonnen werden. "Gold-Partner" ist die HVG Hopfengenossenschaft, eines der weltweit bedeutendsten Unternehmen für Hopfenhandel und Hopfenveredelung. Mit der HVG ist unter anderem ein Brauwettbewerb geplant.
14.02.2022 08:26 Uhr
query_builder3min
north