Um dem bisherigen „Rufbus“ eine neue Aufgabe zu geben, spendete der Lions Club am Dienstag, 14. Dezember, den Neun-Sitzer, der nach wie vor in dessen Besitz war, an die Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Freising. Nachdem erst im November bekannt wurde, dass es den Freisinger Rufbus wie bisher nicht mehr geben wird, wollte das Lions-Hilfswerk Freising den Bus genau dort einsetzen, wo er dringend gebraucht wird.
Das von Geschäftsführer Michael Schwaiger spaßeshalber „feuerrote Spielmobil“ genannte Fahrzeug wird künftig die Kunden der Offenen Behindertenarbeit (OBA) von A nach B bringen. Wenngleich der rote Neun-Sitzer ins Auge sticht, könne für einen einheitlichen Fuhrpark bei der Lebenshilfe die rote Folie entfernt werden, sodass das Logo der Lebenshilfe Freising und des Lions Clubs auf dem Bus gut zur Geltung kommen könnten. Das bot Josef Gaissmaier, Vorstand des Lions Hilfswerks Freising e.V., Saskia Hobmeier, Leitung der OBA, an.
Mit Dr. Alfred Fuchs, zuständig für Presse und Öffentlichkeitsarbeit beim Lions Club, übergab Gaissmaier das Fahrzeug am vergangenen Dienstag offiziell der Lebenshilfe Freising. Deren 1. Vorsitzende Monika Haslberger nahm das Geschenk zusammen mit Schwaiger und Hobmeier entgegen. „Dieser Bus wird gleich zum vollen Einsatz kommen“, freute sich Hobmeier. „Wir werden ihn sowohl in unserer täglichen Arbeit nutzen, als auch für Urlaubsfahrten – die hoffentlich 2022 wieder stattfinden können. Wer weiß: Vielleicht erkundet der Neun-Sitzer 2022 gleich einmal das ganze Land.“
Die Spende des Personentransporters unterstützt die Arbeit der Offenen Behindertenarbeit maßgeblich. „Wir haben gehofft, Ihnen etwas Gutes tun zu können und damit Ihre Arbeit wertzuschätzen“, so Gaissmaier abschließend.