Veröffentlicht am 03.04.2024 00:00

Weihbischof Franz Dietl in Freising beigesetzt

Weihbischof Franz Dietl verstarb im Alter von 90 Jahren in Gräfelfing. (Foto: Erzdiözese München und Freising)
Weihbischof Franz Dietl verstarb im Alter von 90 Jahren in Gräfelfing. (Foto: Erzdiözese München und Freising)
Weihbischof Franz Dietl verstarb im Alter von 90 Jahren in Gräfelfing. (Foto: Erzdiözese München und Freising)
Weihbischof Franz Dietl verstarb im Alter von 90 Jahren in Gräfelfing. (Foto: Erzdiözese München und Freising)
Weihbischof Franz Dietl verstarb im Alter von 90 Jahren in Gräfelfing. (Foto: Erzdiözese München und Freising)

Weihbischof Franz Dietl ist am Dienstag, 26. März, im Kreuzgang des Freisinger Mariendoms beigesetzt worden. Zuvor hatte Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, das Requiem für den langjährigen Bischofsvikar der Seelsorgsregion Süd des Erzbistums gefeiert. Dietl habe „seinen Dienst in unserem Erzbistum ‚Ex toto corde‘ getan, ‚mit ganzem Herzen‘, wie es sein Leitwort war, leidenschaftlich, traditionsbewusst, meinungsstark, kantig“, sagte der Kardinal. „Er war offen und den Menschen zugewandt, er hat sich eingelassen auf Diskussionen und sich immer wieder auf die Firmungen gefreut.“

Daheim in Oberbayern

In seiner Predigt betonte der Erzbischof, dass im Menschen beides angelegt sei: „der Aufbruch, die Neugierde, das Wachsen, die Biografie, die uns immer wieder herausfordert, etwas Neues zu tun – und die Sehnsucht nach Sesshaftigkeit, daheim sein, Heimat finden.“ Der Pilgerweg von Dietl sei nun zu Ende gegangen. „Immer war der Konzentrationspunkt für ihn Oberbayern – daheim. Aber er war auch ein Mensch, wenn man seine Biografie ein wenig anschaut, der sich nicht gescheut hat, etwas Neues anzufangen, wenn es notwendig war oder wenn es ihm notwendig erschien.“

„Vollkommen gemacht”

„Wir wissen ihn nun geborgen in der ewigen Heimat“, sagte Kardinal Marx weiter: „Das irdische Zelt wird abgebrochen, jetzt wird eine Heimat aufgemacht an anderer Stelle.“ Im Augenblick der Begegnung mit Gott werde „unser Versagen, unsere Grenzen, das Unvollkommene vollkommen gemacht, damit es endgültig einen Platz findet, daheim bei ihm.“ Bei dem Requiem konzelebrierte Ludwig Schick, emeritierter Erzbischof von Bamberg.

Franz Dietl war am Freitag, 22. März, im Alter von 90 Jahren in Gräfelfing gestorben. Er wirkte mehr als ein Jahrzehnt als Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising. Er wurde von den Gläubigen für seinen unermüdlichen Einsatz für die Verkündigung des Evangeliums, sein Engagement für eine zeitgemäße Seelsorge sowie seine zugewandte und meinungsstarke Art geschätzt.

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