In Moosburg entstanden während des Zweiten Weltkriegs bedeutende Kunstwerke. Kriegsgefangene und Deutsche schufen ausgehend vom Stalag VII A Porträts, Lager- und Stadtansichten. Doch ihr Wirken stellt nur einen kleinen Teil der "Kriegskunst" dar. Kunsthistorikerin Christine Fößmeier wird daher verschiedenen Aspekten der deutschen wie internationalen "war art" in einem Bildvortrag nachgehen.
Denn: Wo Krieg herrscht, ist auch Kunst. Sie entsteht aus Schaffensdrang und Überlebenswillen heraus oder schlicht als Auftragsarbeit. Die Bandbreite ist enorm. Kunstwerke werden an der Front, in Kriegsgefangenenlagern und nicht zuletzt in KZs erschaffen. Mal dienen sie der Propaganda, mal sind sie subversive Statements, dann wieder gewähren sie intime Einblicke in das Leben und Leiden in Zeiten von Krieg und Gefangenschaft.
Der Vortrag "Weltenbrand - Krieg und Kunst 1939 - 1945" findet am Samstag, 13. November, um 19 Uhr in der vhs Moosburg, Stadtplatz 2, statt. Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 08761/7225-0, per E-Mail an buero@vhs-moosburg.de oder www.vhs-moosburg.de.