Die Feuerwehr Altenerding hat gemeinsam mit dem Roten Kreuz Erding und der Notarztgruppe Erding ein intensives Übungswochenende absolviert, um die Zusammenarbeit und die Effizienz in der Sofortrettung bei Verkehrsunfällen weiter zu steigern. Auslöser für dieses Vorhaben war der Besuch der Führungskräfte der Feuerwehr auf der Rettmobil 2025 in Fulda, wo man neue Impulse und Techniken kennengelernt hat. Am vergangenen Freitagabend startete die Vollübung in der Feuerwehr Altenerding, bei der die Basis für die Kooperation gelegt wurde. Am Samstag folgte ein ganzer Ausbildungstag mit vertieften Übungen. Unterstützt wurde das Team von Axel Topp, Ausbilder und Befürworter moderner Rettungstechniken, der auch ein Buch zu diesem Thema verfasst hat. Während der Übungen wurden verschiedene Szenarien durchgespielt: Fahrzeuge auf den Rädern, seitlich liegend oder auf dem Dach, inklusive kritischer Patienten, die schnell gerettet werden mussten. Dank modernster Ausrüstung wie Rettungsboa, Short-Board und Rettungsbrett konnte die Effizienz deutlich gesteigert und die Patientenversorgung spürbar patientengerechter gestaltet werden. Den Höhepunkt bildete eine große Abschlussübung, in der ein Kleinbus auf einem Pkw-Dach aufgefahren war, mit mehreren eingeklemmten Personen. Zwei Feuerwehrgruppen, ein Zugführer, Notärzte, RTW Besatzungen und der Leiter Rettungsdienst arbeiteten Hand in Hand. Das Ergebnis: eine bemerkenswert und reibungslose Rettung. Mit diesem Übungswochenende wurde eine wertvolle Grundlage und Zusammenarbeit geschaffen, an der die beteiligten Organisationen weiter anknüpfen wollen.