Wenn der Startschuss fällt, wie hier beim "Run4Trees" in Unterhaching, wird es ernst für die Läufer. (Foto: Archiv/hw)

Starte deine Challenge

Für viele ist Laufen zum neuen Hobby geworden. Während der Corona-Zeit ist die Begeisterung für diesen Sport enorm gestiegen. Etwa 22 Millionen Deutsche ziehen sich häufig oder zumindest ab und zu die Laufschuhe an, Tendenz steigend. Blieb einem manchmal doch bei den coronabedingten Maßnahmen nichts anderes übrig. Wer nun eine weitere sportliche Herausforderung sucht, kann sich freuen. Denn mittlerweile finden auch viele Laufevents - nicht mehr nur virtuell - in und um München wieder statt. Das ganze Jahr über gibt es die unterschiedlichsten Laufveranstaltungen. Egal ob Hobbyläufer oder Leistungssportler: Sie laden entweder zum sportlichen Event für die ganze Familien - vom Kinderlauf über 5-, 10-km-Lauf bis hin zum Nordic-Walking-Lauf - oder der Umsetzung eines Vorhabens - den ersten Halbmarathon zu laufen - oder zum persönlichen sportlichen Ziel - die 10-km-Strecke in unter einer Stunde zu schaffen - ein. Runner-Highlights stellen dabei in diesem Jahr zum Beispiel der "Run of 22" bei den European Championships Munich 2022 am 15. August dar. Nach dem Start der Elite kann man sich an die Fersen der besten Läufer Europas heften und begibt sich auf die originale Marathonschleife für einen 10-km-Lauf. Der 6. "Grünwalder Burglauf" des TSV Grünwald am 10. Juli, der heuer sein 95. Vereinsjubiläum feiert, bietet zu diesem Anlass erstmals auch die Halbmarathon-Disziplin an. Neben der sportlichen Seite kann man bei den Benefizläufen, bei denen die Teilnehmerbeiträge einem wohltätigem Zweck zu Gute kommen, wie beim Lauf "Ich Lauf Mit gegen Gewalt" am 19. November in Haar, sich gleich auch noch für eine gute Sache auspowern. Oder man peilt ein Ziel in der Gemeinschaft an. Denn die drei teilnehmerstärksten Gruppen beim diesjährigen "Schweiger Forstlauf" in Anzing am 3. Oktober, erhalten je ein Fass Schweiger-Bier, was sicherlich dann auch gemeinsam angezapft wird. Weitere Laufveranstaltung in und um München finden Sie bei uns unter www.wochenanzeiger.de
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Steigen ungeschlagen in die Bezirksliga auf ( v.l.): Thomas Deuter, Josef Scharl, Markus Blieninger und Hannes Dorsch. (Foto: Verein)

Aufstieg in die Bezirksliga

Beim letzten Heimspiel der Saison konnte der PBC College Markt Schwaben 1 seine Siegesserie fortsetzen. Die Gäste vom PBC BW Burgkirchen standen auf dem Tabellenplatz 2 und hatten keine Chance den PBC College noch zu überholen. Überrascht von den ungewohnt vielen Zuschauern begannen Thomas Deuter und Alfred Pogorzalek ihr 14/1 relativ nervös. Deuter lag lange zurück und konnte erst in der 16ten Aufnahme mit seiner Höchstserie von 12 Kugeln die Wende einleiten. Nach 20 Aufnahmen war der Sieg mit 50:39 eingefahren. Zwischenzeitlich hatten es seine Mannschaftskollegen bereits deutlich besser gemacht. Markus Blieninger fertigte Reinhold Schauer im 8-Ball mit 4:1 ab. Josef Scharl verpasste Günther Maier im 10-Ball eine 5:0-Klatsche und Hannes Dorsch nutzte gegen Sebastian Barczik seinen Heimvorteil im 9-Ball zum 6:2. Auch die folgenden Doppel in Durchgang 2 verliefen ziemlich einseitig. Blieninger/Scharl harmonierten im 10-Ball hervorragend und gewannen 4:0 gegen Pogorzalek/Schauer. Im 9-Ball trafen Deuter/Dorsch auf Maier/Barczik. Das Markt Schwabener Doppel machte sich zwar immer wieder selbst das Leben schwer, aber mit Rettungsbällen im richtigen Moment ging das Match mit 5:2 an die Heimmannschaft. Damit stand der Gesamtsieg bereits vorzeitig fest und in Durchgang 3 ging es nur noch um Ergebniskosmetik. Im 14/1 traf Scharl auf Schauer. Nach 14 Aufnahmen gewann „Sepp“ zwar mit 50:9 (HS:19), war aber trotzdem mit seinem Spiel nicht zufrieden. Deuter gewann sein 8-Ball gegen Maier klar mit 4:1 und Dorsch konnte auch im 10-Ball gegen Barczik mit 5:2 obsiegen. Einzig Blieninger schien mit den Burgkirchnern Erbarmen zu haben und gönnte „Pogo“ mit 3:6 im 9-Ball den Ehrenpunkt.
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Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier mit Landrat Robert Niedergesäß (r.) und Heimleiter Hubert Radan. (Foto: C. Siegert/Landratsamt Ebersberg)

"Palliativarbeit ist mehr als Sterbebegleitung"

Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. hat vor kurzem in Glonn mit über 50 geladenen Gästen die Hospizinsel unter dem Dach seines Altenheims Marienheim offiziell eröffnet. Ab sofort können bis zu sechs unheilbar erkrankte Menschen in Einzelzimmern versorgt werden. Bei der würdevollen Feier hob CaritasVorständin Gabriele Stark-Angermeier die Bedeutung und die lange Tradition christlicher Hospizkultur für den Diözesan-Caritasverband hervor. "Unsere Grundhaltung ist, dass sich Menschen, ungeachtet ihrer Lebenserwartung – selbst wenn diese nur noch Wochen oder Tage sein sollten – trotzdem mitten im Leben befinden", erläuterte Stark-Angermeier. Hospiz- und Palliativarbeit sei mehr als Sterbebegleitung. Es gehe vielmehr um einen intensiven Prozess einer guten interdisziplinären Versorgung am Lebensende, "damit ein Leben in Würde bis zuletzt ermöglicht wird". Für die Caritas sei das ein selbstverständlicher Dienst unter vielen. Die Mitarbeitenden sowohl in der Begleitung von Menschen im Alter als auch in der Hospizarbeit und Palliativversorgung teilten das gleiche Arbeitsverständnis und die gleiche Haltung. Darum oder genau deshalb, so die Caritas-Chefin weiter, befinde sich die Hospizinsel in einem Altenheim: "Die Menschen sollen die Angebote möglichst barrierefrei und niederschwellig wahrnehmen können." Stark-Angermeier dankte den Mitarbeitenden und dem Führungsteam des Marienheims für deren Engagement und Einsatz, den großzügigen Spenderinnen und Spendern, die das Angebot ermöglicht hatten, sowie Landrat Robert Niedergesäß und dem Landkreis Ebersberg für die stets sehr gute Zusammenarbeit und die Mitfinanzierung des Angebots in Glonn von Anfang an. Der Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß (CSU) bezeichnete die Hospizinsel als wunderbare Ergänzung zwischen ambulantem Hospizdienst und spezialisierten stationären Hospizeinrichtungen. Nicht nur aus Gründen der demografischen Entwicklung in Deutschland, die zu einem dauerhaften Anstieg der Anzahl Pflegebedürftiger, demenziell erkrankter und sterbender Menschen führe, seien Einrichtungen wie die Hospizinsel wichtig. Auch aus eigener familiärer Erfahrung wisse er, wie wichtig eine ebenso sensible wie professionelle Palliativversorgung und Hospizarbeit sei. Er dankte und lobte die Caritas als starken Partner des Landkreises Ebersberg. Heimleiter Hubert Radan erklärte die Idee und das Konzept. Die Hospizinsel im Marienheim ist eine Wohngemeinschaft für schwerstkranke Menschen. Das Angebot richtet sich an Patienten und Patientinnen, die palliativ behandelt werden müssen und zu Hause nicht mehr versorgt werden können. Sie werden durch ein eigens dafür geschultes interdisziplinär besetztes Team (u.a. Palliative Care Fachkräfte) versorgt und begleitet. Die schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihre Angehörigen werden ganzheitlich begleitet, um ein Leben in Würde bis zuletzt zu ermöglichen. Dazu gehören u.a. das Erkennen und Lindern von körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Schmerzen. Ergänzt wird die hospizlich-palliative Versorgung bei Bedarf durch das Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) der Caritas im Landkreis. Auch Ehrenamtliche des Ebersberger Hospizvereins unterstützen bei der Betreuung. Das Angebot richtet sich an unheilbar erkrankte volljährige Personen, die weder in ein stationäres Hospiz noch auf eine Palliativstation in einem Krankenhaus wollen oder können. Für An- und Zugehörige ist ein Gästezimmer da. Zudem haben sie die Möglichkeit, in bestimmten Situationen im Zimmer des Hospizgastes zu verweilen und auch zu übernachten. (beb)
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Nach über zwei Jahren Zwangspause veranstaltet die Feuerwehr Zorneding am Feuerwehrhaus wieder ihr traditionelles Vatertagsgrillfest. (Foto: VA)

Nicht nur für Väter was geboten

Am Donnerstag, 26. Mai, veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Zorneding nach über zwei Jahren Corona-Pause ihr traditionelles Vatertagsfest an Christi Himmelfahrt. Vor dem Feuerwehrhaus erwartet alle kleinen und großen Besucher ein zünftiges Weißwurstfrühstück, gefolgt von Grillschmankerln am Mittag. Wer's dann noch zwingt, darf sich nachmittags noch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen zum krönenden Abschluss gönnen. Los geht es um 10 Uhr in der Schulstraße 15. Das Ende der Veranstaltung ist um etwa 17 Uhr. Für die musikalische Umrahmung sorgt die wohlbekannte Musikkapelle Münsing. Nachdem nun die Corona-Regelungen gelockert wurden, möchte die Freiwillige Feuerwehr Zorneding die Gelegenheit wahrnehmen, wieder eine etwas größere Veranstaltung durchzuführen. Gleichzeitig ist das ein guter Testlauf für die Organisatoren, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und für kommendes Jahr zu üben. Schließlich soll im Jahr 2023 das 150-jährige Bestehen der Feuerwehr gefeiert werden. Damit die Erwachsenen einmal in Ruhe ausspannen können, wird auf der Wiese neben dem Feuerwehrhaus eine große Hüpfburg für alle kleinen und großen Kinder aufgestellt. Außerdem steht natürlich der gesamte Fuhrpark zur Besichtigung zur Verfügung. Neben dem BMW X3 Kommandowagen, dem Mannschaftstransportwagen mit neuem Verkehrssicherungsanhänger, dem Hilfeleistungslöschgruppen- und Tanklöschfahrzeug, dürfte die Drehleiter wieder großes Interesse hervorrufen. Erster Vorstand Christian Kuhn ist schon gespannt: "Endlich dürfen wir wieder unser traditionelles Grillfest durchführen. Darauf freuen wir uns nach der langen Pause sehr. Neben den Vätern sind natürlich ganz herzlich Partner, Nachwuchs und alle Verwandten und Bekannten eingeladen. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um wieder einmal mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen und um uns auszutauschen. Unser Gerätehaus wird deswegen die ganze Zeit geöffnet sein, damit sich Interessierte ein genaues Bild von unserer Ausrüstung und unseren Fahrzeugen machen können. Wir freuen uns über zahlreiche Fragen. Und wer weiß? Vielleicht findet ja auch der eine oder andere virtuelle Facebook-Freund den Weg in die Wirklichkeit und zu uns."
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