Der SE Freising kann doch noch gewinnen. Am Freitagabend wurde der TSV Grünwald nach hartem Kampf mit 3:2 bezwungen. Wichtige Punkte gegen eine „bärenstarke Mannschaft“, wie Trainer Alex Plabst sagte. Es sei eine Energieleistung gewesen, meinte er, seine Elf habe sich strikt an die taktischen Anweisungen gehalten und sehr diszipliniert gespielt.
Eigentore dürfte Plabst allerdings nicht angeordnet haben. Osario Aiteniora wollte zu seinem Torhüter Negele zurückköpfen, traf den Ball aber so exakt, dass dieser keine Abwehrchance hatte.
Der SEF versuchte aber auch ins Grünwalder Tor zu treffen. Schon in der 7. Minute hatte Andi Manhart eine Großchance, die er vergab. In der 21. Minute hätte Domagoj Tiric die Führung besorgen können, doch der Grünwalder Keeper brachte gerade noch die Fingerspitzen an den Ball. In der 34. Minute machte es Tiric dann besser. Daniel Zanker hatte ihm direkt in den Lauf gespielt und diesmal schoss er zum Ausgleich ein. Zwischendurch musste Negele zweimal bravourös retten.
Auch nach der Pause standen die Freisinger gut und ließen nur wenig Chancen der Gäste zu. Dann folgte die Schlussoffensive des SEF. Der eingewechselte Luka Brudtloff flankte in der 76. Minute wunderbar nach innen, doch zwei Freisinger verpassten. In der 85. Minute flankte Brudtloff wieder von rechts, diesmal kam Tiric an den Ball und versenkte ihn im Tor. Nur zwei Minuten später stand es schon 3:1. Grünwalds Torhüter wollte den Ball nach vorn spielen, Benedict Geuenich fing die Kugel ab und schob aus 30 Metern in das leere Tor. Die Grünwalder bedrängten nun mit Gewalt das Freisinger Gehäuse, hatten aber nur einmal Erfolg, als der Ball zum frei stehenden Luca Tschaidse kam und der mühelos ins Tor traf.