Veröffentlicht am 22.01.2021 10:46

Impfung: Derzeit nur mit höchster Priorität!

Heiß ersehnt: "der Stich"! Doch von der aktuell festgelegten Reihenfolge sind keinerlei Abweichungen möglich. (Foto: huntlh, CC0)
Heiß ersehnt: "der Stich"! Doch von der aktuell festgelegten Reihenfolge sind keinerlei Abweichungen möglich. (Foto: huntlh, CC0)
Heiß ersehnt: "der Stich"! Doch von der aktuell festgelegten Reihenfolge sind keinerlei Abweichungen möglich. (Foto: huntlh, CC0)
Heiß ersehnt: "der Stich"! Doch von der aktuell festgelegten Reihenfolge sind keinerlei Abweichungen möglich. (Foto: huntlh, CC0)
Heiß ersehnt: "der Stich"! Doch von der aktuell festgelegten Reihenfolge sind keinerlei Abweichungen möglich. (Foto: huntlh, CC0)

Die Corona-Impfungen im Landkreis Freising schreiten voran, doch ist es derzeit nur möglich, Personen aus der Gruppe mit höchster Priorität zu versorgen. Das sind Menschen über 80 Jahre, Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen, Klinikpersonal und Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten. Selbst bei diesen kann es noch bis zu zwei Monate dauern, bis sie einen Termin erhalten, da aktuell höchstens mit einer Vorlaufzeit von einer Woche Termine vereinbart werden können.
Dennoch melden sich immer mehr Menschen über die zentrale Online-Anmeldeplattform unter www.impfzentren.bayern zur Corona-Impfung an. Impfwillige, die nicht zur höchsten Priorität gehören, sollten sich ausschließlich über dieses Portal registrieren. Alle, die nach der festgelegten Reihenfolge in die nächsten Gruppen mit hoher und erhöhter Priorität fallen, werden daher noch um Geduld gebeten. Sie werden informiert, sobald sie an der Reihe sind. Bei knappen Impfstoffmengen und Impfkapazitäten musste eine Reihenfolge bestimmt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat auf medizinisch-wissenschaftlicher Grundlage Empfehlungen gegeben, wer zuerst zu impfen sei. Von dieser Priorisierung ist leider keine Abweichung möglich. Wer sich angemeldet hat, braucht sich keine Sorgen machen, auch wenn er nicht sofort kontaktiert wird. Die Anmeldungen gehen nicht verloren.

Es kommt leider auch vor, dass Ungeduldige sich abfällig gegenüber Helfern des Impfzentrums äußern. "Man kann das Tempo der Impfungen kritisieren, aber der Ton macht die Musik", sagt Freisings Polizeichef Ernst Neuner. Die Betreiber des Impfzentrums leisten Großartiges, um Menschen nicht nur zu impfen, sondern gegebenenfalls auch zu betreuen. Allerdings können sie nur den Impfstoff verarbeiten, der zur Verfügung gestellt wird. "Die Leute machen nur ihre Arbeit und müssen sich dafür nicht beleidigen lassen." Die Polizei weist darauf hin, dass solche Fälle strafrechtlich verfolgt werden.
Der Landkreis Freising hat die Initiative "Ein Stich - Für dich und mich" gestartet, um aufzuklären und um viele offene Fragen zu klären. Unter www.ein-stich.de sind viele Informationen rund um die Corona-Impfung zu finden.

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