Die Luftrettungsstaffel Bayern ist Teil der Katastrophenschutzorganisation des Freistaates Bayern. Am Freitag, 26 Februar, führte der Stützpunkt Erding der Luftrettungsstaffel Bayern eine Übung zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft durch. Dabei ging es um das Vertrautbleiben der Piloten mit den Verfahren und die Erhaltung der Berechtigung zur Mitnahme der amtlichen Luftbeobachter. Damit ist sichergestellt, dass die ab April wieder zu erwartenden Einsätze zur Waldbrandüberwachung ohne Einschränkungen durchgeführt werden können.
Der Beginn der wärmeren Jahreszeit ist mit steigender Trockenheit verbunden, wodurch die Brandgefahr überproportional ansteigt. Erst wenn die Vegetation einen hohen Stand erreicht, sinkt diese Gefahr wieder. Der Stützpunkt hat hierzu sechs ehrenamtliche Luftbeobachter aus den Bereichen Forst und Katastrophenschutz, die bei diesen Flügen über den digitalen Behördenfunkt direkten Kontakt zu den jeweiligen Integrierten Leitstellen haben. Letzten April war der Stützpunkt bei zwölf angeordneten Flügen unter pandemiebedingt erschwerten Bedingungen unterwegs. Natürlich halten die Einsatzpiloten auch bei privaten Flügen Ausschau nach Gefahren und melden diese.
Weitere Übungsflüge vom Standort Erding aus wurden für diese Woche bis 5. März angekündigt.