Veröffentlicht am 26.05.2026 10:10

Ritter, Gaukler und Mittelalter-Handwerk

Eine tolle Pferde- und Fecht-Show bekamen die Zuschauer zu sehen. (Foto: bro)
Eine tolle Pferde- und Fecht-Show bekamen die Zuschauer zu sehen. (Foto: bro)
Eine tolle Pferde- und Fecht-Show bekamen die Zuschauer zu sehen. (Foto: bro)
Eine tolle Pferde- und Fecht-Show bekamen die Zuschauer zu sehen. (Foto: bro)
Eine tolle Pferde- und Fecht-Show bekamen die Zuschauer zu sehen. (Foto: bro)

Tausende Besucher aus ganz Süd-Bayern kamen über Pfingsten auf das weitläufige Areal des Hausler-Hofs. Dort wurden sie erwartet von Rittern, Wikingern, Landsknechten, Gauklern, Barden, Handwerkern, Spielleuten und schönen Mägden zu einem mittelalterlichen Pfingstmarkt mit Ritterturnier. Bei strahlendem Sonnenschein kamen auch die Besucher mit Umhängen, Rüstungen, Masken, Welfen-Kostümen, Mönchs-Kutten oder im Piraten-Look.

Ritter, Schwertkämpger und Comedy-Jonglage

Große Wiesen, ein Teich, viel Grün und mittendrin Ritterzelte sowie eine Turnierbahn. Kann man sich einen schöneren Platz für ein mittelalterliches Ritterturnier vorstellen? Das Show- und Stuntteam Kaiser bot eine tolle Reit- und Fecht-Show mit Stunts, Feuereinlagen sowie Duellen mit langen Lanzen. Selbst choreographierte Showelemente sorgten für spektakuläre und atemberaubende Gänsehautmomente. Die Reiter und Schwertkämpfer entführten die großen und kleinen Mittelalter-Freunde in eine fantastische Welt mit Rittern und Rössern. Das Turnier wurde begleitet von einem großen Mittelaltermarkt, zahlreichen Ritterlagern, einem fröhlichen Musikprogramm und sogar von einem Wikingerschiff zum Mitfahren auf dem See. Die Kreyburger Ritter aus den Lagern prügelten sich immer wieder, zu den Höhepunkten zählten sicher die Umzüge durch das ganze Gelände entlang des Sees. Auf der Bühne sowie zwischen Tischen und Bänken spielte die großartige Band „Unvermeydbar“, für Kinder boten Theater Fritz und Freunde lustige Stücke, „Skaba der Barde“ und die Spielleute „Bierschmeichler“ sorgten für musikalische Unterhaltung. Meistergaukler Oskar zeigte eine lustige Comedy-Jonglage und Feuershow, bei der er immer wieder tolle artistische Elemente sowie das Publikum mit einbaute.

Messer, Äxte und die Zukunft aus der Hand

Zum Essen gab es bei Thomas die thüringische Spezialität „Mutze“, dabei handelt es sich um Schweine-Spießbraten, aber auch ungarische Langos oder Gulasch, scharfe „Drachen-Crepes“, katalonische Salami, Ochsenfetz’n, rustikalen Fisch vom offenen Grill, Sauerteig-Handbrot mit gschmackiger Füllung aus dem Holzbackofen oder Baumstriezel. Zum Trinken gab es Bier aus dem Holzfass, zahlreiche Met-Varianten, Bärenfang und Fruchtwein. Wer etwas bei einem Handwerker erwerben wollte, der kam voll auf seine Kosten, konnte sogar direkt bei der Herstellung zuschauen: Lederwaren aller Art, vom Gürtel über Mieder, Hut bis zu Stiefeln, bunte Glasperlen ganz nach eigenem Farbwunsch, frisch geknüpfte Teppiche oder vor Ort gewebte Stoffe, Hufeisen mit Monogramm und Kunstschmiede-Waren von Grzegrorz aus Polen. Der „Waldschrat“ hatte kunstvolle Messer und Äxte, Bernd drechselte aus Holzstücken tolle Schalen und Becher. Das „Zauber-Weib“ las aus der Hand und sagte die Zukunft voraus.

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