„Bamstammgaudiziagn“

 Groß war das Interesse bei der riesen-Gaudi „Bamstammziagn” auf dem Hausler-Hof in Hallbergmoos. (Foto: bro)
Groß war das Interesse bei der riesen-Gaudi „Bamstammziagn” auf dem Hausler-Hof in Hallbergmoos. (Foto: bro)
Groß war das Interesse bei der riesen-Gaudi „Bamstammziagn” auf dem Hausler-Hof in Hallbergmoos. (Foto: bro)
Groß war das Interesse bei der riesen-Gaudi „Bamstammziagn” auf dem Hausler-Hof in Hallbergmoos. (Foto: bro)
Groß war das Interesse bei der riesen-Gaudi „Bamstammziagn” auf dem Hausler-Hof in Hallbergmoos. (Foto: bro)

Da qualmten und rauchten die alten wie auch neuen Traktoren und Bulldogs, da kreischten die Keilriemen und röhrten die Motoren der Trecker und Schlepper, als sie die mächtigen, tonnenschweren Baumstämme durch den tiefen Morast ziehen mussten. Die vielen Hundert Zuschauer hatten ihre Gaudi beim „Bamstammgaudiziagn“ auf dem Hausler-Hof und einige der jungen wie älteren Landwirte gingen stolz mit einem Kasten Bier als Siegprämie nach Hause.

Tonnenschwere Baumstämme

Bereits zum 19. Mal fand das „Winterbulldogtreffen“ auf dem Hausler-Hof in Hallbergmoos statt.
Viele Hundert Traktor- und Bulldogfreunde folgten der Einladung mit ihren liebsten Spielzeugen. Zum Teil kamen die Gefährte der Marken Eicher, Schlüter, Lanz, Porsche, Fendt, Renault, Massey Ferguson, JohnDeere, McCormick, Lindner, Steyr und andere mehr auf Anhängern an und waren nur zum Ausstellen da. Der größte Teil fuhr aber selbst vom Hof, sie kamen vom Tegernsee bis nach Ingolstadt, tuckerten dann noch ein paar Runden rund um das Hausler-Gelände. Einige mussten noch schnell etwas mit schwerem Werkzeug und der Hilfe einiger Freunde reparieren, bei anderen fingen Plastikkübel die Flüssigkeiten aus den tropfenden Motoren auf. Viele nahmen aber am „Bamstammziagn“ teil. Dazu lagen mehrere tonnenschwere Baumstämme parat, die man so schnell wie möglich durch den Sumpf einer Wiese, gut 200 Meter, um einen Rundkurs ziehen musste. Unterteilt war natürlich alles in PS-Klassen von 13 bis zu 500, 600 Pferdestärken.
Die „Kleinen“ hatten einen schmaleren Baumstamm angehängt, die „Großen“ dann bis zu drei von der ganz dicken Sorte.
Die Baumstämme gruben sich im Laufe der Zeit immer weiter in den Morast ein, sodass der ein oder andere Bulldog-Lenker doch schnell feststellen musste, dass sein Gefährt diesen Klotz nicht mehr bewegen konnte. Alle hatten eine riesen Gaudi und für die Sieger in den einzelnen PS-Gruppen gab es ein Kasten Bier.

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